AUTO-PRIX-F1-ESP-QUALIFIER
Sebastian Vettel begutachtet nach dem Qualifying in Spanien den Mercedes von Lewis Hamilton sehr genau © Getty Images

Mindestens ein Formel-1-Team soll Reifenlieferant Pirelli falsche Daten liefern. Bei Ferrari vermutet man angeblich Mercedes hinter dieser Trickserei.

Im Kampf um den Titel in der Formel 1 wird offenbar mit allen Tricks gearbeitet.

Das Duell zwischen Sebastian Vettel und Lewis Hamilton wird von ihren Teams auch abseits der Strecke ausgetragen.

Wie auto, motor und sport vor dem GP von Monaco (Freies Training Do. ab 10 Uhr im LIVETICKER) berichtet, wird Reifenhersteller Pirelli mit falschen Daten beliefert, was die Abtriebswerte betrifft.

Dies beeinflusst demnach die Mindestwerte für Luftdrücke, die Pirelli vor jedem Grand-Prix-Wochenende an die Teams herausgibt.

Bei Ferrari vermute man, dass Mercedes den Reifenlieferanten mit Daten versorgt, die höher liegen als es der Realität entspricht. Denn bei niedrigen Reifendrücken hatten die Silberpfeile in dieser Saison bislang gegen die Scuderia das Nachsehen.

Pirelli-Manager Mario Isola bestätigte, dass die an die Italiener übermittelten Daten "nicht mit der Realität übereinstimmen". Von wem die Daten kommen, sagte er jedoch nicht.

Allerdings hat der Reifenlieferant die Möglichkeit, an den Freitagen eines jeden Rennwochenendes die Werte zu korrigieren. In dem Fall wäre ein eventueller Vorteil schon am Samstag bei den Qualifyings wieder verpufft.

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