Pascal Wehrlein war beim GP von Monaco in einen Unfall mit Jenson Button verwickelt
Pascal Wehrlein fiel beim Großen Preis von Monaco in der 60. Runde aus © Getty Images

Der Große Preis von Monaco hat für Pascal Wehrlein ein jähes Ende. Nach dem kuriosen Crash macht er sich Sorgen um die angeschlagene Wirbelsäule.

Ein Unfall von Pascal Wehrlein hat beim Großen Preis der Formel 1 in Monaco für eine späte Safety-Car-Phase gesorgt. In der 60. von 78 Runden kollidierte der Sauber-Pilot vor der Einfahrt in den Tunnel mit dem McLaren-Honda von Jenson Button (Großbritannien), der im Fürstenturm den beim Indy 500 weilenden Fernando Alonso ersetzt.

Wehrleins Bolide kippte auf die Seite und blieb senkrecht an der Streckenbegrenzung liegen. Der 22-Jährige gab per Funk Entwarnung, musste aber von den Streckenposten aus seinem Sauber befreit werden.

Dennoch befürchtet der ehrgeizige 22-Jährige bereits den nächsten Rückschlag: Die angeschlagene Wirbelsäule schmerzt.

"Ja, ich spüre was. Mal sehen. Ich bin wieder mit dem Kopf aufgekommen. Ich werde nächste Woche einen Scan machen müssen", sagte Wehrlein nach dem Schock bei RTL. "Im Cockpit war das Einzige, das mich gestört hat, dass ich nicht allein aus dem Auto raus konnte", erklärte der frühere DTM-Champion, der erst im vorherigen Rennen in Barcelona als Achter vier wertvolle Punkte für das kleine Sauber-Team geholt hatte.

Wehrlein hatte wegen der Nachwirkungen eines heftigen Unfalls beim Race of Champions Ende Januar bereits pausieren müssen und den Saisonstart der Formel 1 verpasst. 

Dabei hätte es für den Worndorfer in Monaco deutlich schlimmer kommen können: Sekunden wurden zu Minuten, bis Wehrlein per Funk seiner Box und den TV-Zuschauern mitteilte, dass er "okay" sei. "Ich hatte wirklich Angst. Die Airbox ist zwar kaputt. Aber sie hat ihn so beschützt, dass nichts passiert ist. Als er gesprochen hat, war ich erleichtert", sagte Mercedes-Teamaufsichtsrat Niki Lauda über den Junior des Weltmeisterteams.

Auch Ex-Weltmeister Jenson Button, der mit seinem McLaren in seinem Vertretungsrennen für Fernando Alonso mit Wehrleins Sauber kollidierte, war spürbar erleichtert: "Ich dachte, da wäre genug Platz. Ich bin heilfroh, dass es ihm gut geht."

Der sechste Saisonlauf in Monaco war erst der vierte Saisoneinsatz für Wehrlein, der bei einem ähnlichen Crash im Januar drei Wirbelbrüche erlitten hatte. Wegen Trainingsrückstands sagte der 22-Jährige seine Teilnahme an den ersten beiden Saisonrennen in Australien und China ab. Sein Saisondebüt gab er erst Mitte April beim Großen Preis von Bahrain. 

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