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Die Teams müssen ihre Fahrzeuge im hinteren Bereich umbauen © Getty Images

Die Königsklasse reagiert auf den schweren Unfall eines Formel-4-Piloten. Die Teams müssen ihre Fahrzeuge im hinteren Bereich umbauen.

Gut fünf Wochen nach dem schweren Unfall von Formel-4-Pilot Billy Monger, nach welchem dem Engländer beide Beine amputiert werden mussten, hat auch die Formel 1 Konsequenzen gezogen.

Wie Auto, Motor und Sport berichtet, forderte der Dachverband FIA die Teams im Vorfeld des Großen Preises von Monaco (1. Freies Training ab 10 Uhr im LIVETICKER) auf, ihre Boliden umzurüsten.

So wurde den Teams auferlegt, Änderungen an der hinteren Wagenheber-Stütze vorzunehmen, deren meist scharfkantige Form dem 17-jährigen Monger in Donington letztlich zum Verhängnis wurde.

Die Nase von Mongers Fahrzeug war bei dem Unfall mit dem vor ihm fahrenden Finnen Patrik Pasma von der Vorrichtung regelrecht aufgeschlitzt worden, was letztlich die hintere Crash-Struktur, die eigentlich zur Stabilität des Fahrzeugs beiträgt, so schwer beschädigte, dass sich der Brite die schweren Verletzungen zuzog.

Da die Boliden in der Königsklasse ähnlich konstruiert sind wie in der Formel 4, ist ein ähnliches Szenario auch dort nicht auszuschließen, weswegen den FIA den Teams nun die Änderungen auferlegte.

Laut des Berichts dürfe die Vorrichtung fortan nicht mehr über die hintere Crash-Struktur hinausreichen und zudem nicht mehr als 4,5 Zentimeter über den unteren Rand der Knautschzone hinausstehen.

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