Die Formel 1 sucht nach Alternativen für einen Grand Prix in Deutschland © Getty Images

Chase Carey will die Formel 1 in Zukunft wieder stärker in Deutschland etablieren. Der neue Geschäftsführer denkt dabei auch über neue Alternativen nach.

In der laufenden Saison findet in Deutschland kein Formel-1-Rennen statt. Und auch der Grand Prix auf dem Hockenheimring 2018 ist der letzte vertraglich fixierte auf deutschem Boden.

Doch das soll sich laut dem neuen Geschäftsführer der Königsklasse ändern. "Letztes Jahr gewann ein deutscher Fahrer in einem deutschen Auto, es ist also ein sehr wichtiger Markt. Es ist sicherlich eines unserer Ziele, im deutschen Markt vertreten zu sein", sagte Chase Carey der dpa.

Dabei zieht der 63-Jährige auch andere Alternativen als die bisherigen Standorte Nürburgring und Hockenheimring in Betracht.

"Wir reden natürlich mit den zwei Rennstrecken, die in der Vergangenheit den Großen Preis von Deutschland ausgetragen haben. Aber wir schauen uns auch nach anderen Optionen um", führte Carey weiter aus.

Demnach könnten auch Rennstrecken wie der Sachsenring oder der Lausitzring in Frage kommen. Allerdings würde die Schaffung der Formel-1-Tauglichkeit hohe Kosten für Modernisierungsmaßnahmen mit sich bringen.