Sebastian Vettel schaut sich im "Parc Ferme" ein wenig um © Imago

Kuriose Szene nach dem Qualifying beim Grand Prix von Australien: Ferrari-Pilot Sebastian Vettel nutzt einen unbeobachteten Moment, um bei der Konkurrenz zu spionieren.

Gucken wird doch wohl noch erlaubt sein.

Dachte sich wohl auch Sebastian Vettel. Nach dem Qualifying beim Auftakt-Grand-Prix in Australien schaute sich der Ferrari-Pilot im "Parc Ferme" ein wenig die Boliden der Konkurrenz an. 

Besonders interessiert inspizierte der Deutsche dabei das Fahrzeug von Lewis Hamilton. Speziell der Frontflügel und die Seitenkästen des Mercedes-Renners hatten es Vettel angetan. Der 29-Jährige legte sogar kurz selbst am Silberpfeil Hand an.

Beim britischen Sender Channel 4 erklärte der Heppenheimer schmunzelnd: "Ich habe einiges gelernt. Was, verrate ich aber nicht. Ich weiß nicht, ob es mir überhaupt was nützt. Ich habe ja keinen Universitäts-Abschluss, also erkenne ich sicher nicht alles, was die Ingenieure erkennen, die so ein Auto bauen. Aber ich habe mich schon seit Februar auf den Parc Ferme gefreut, um mir die anderen Autos anzusehen."

Hamilton reagiert mit einem Schmunzeln

Unbemerkt blieb Vettels kleine Spionage-Aktion natürlich nicht. Als er ein Auge auf den Boliden seines Ex-Teams Red Bull werfen wollte, zogen ihn Mechaniker sanft vom Wagen weg.

Auch Hamilton konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen. Während Vettels Interview mit Channel 4 platzte der Brite in die Sendung und fragte: "Hey Sebastian, ich habe gehört, du hast mein Auto angefasst?" Vettels Reaktion: Breites Grinsen. Daraufhin legte Hamilton nochmal nach: "Angefasst oder angeguckt?" Letztlich lachten beide.

Ob die Spionage etwas gebracht hat, wird sich am Sonntag (ab 7 Uhr im LIVETICKER) im Rennen zeigen, wenn die Formel 1 in ihre 68. Saison startet.

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