AUTO-AUS-PRIX-F1
Fernando Alonso wartet noch auf seinen dritten WM-Titel © Getty Images

Ex-Weltmeister Fernando Alonso ist frustriert von seinem eigenen Team. Deshalb vermuten viele ein baldiges Karriereende. Doch Alonso sieht das anders.

Bereits seit zwei Jahren stellen sich viele Beobachter der Formel 1 die Frage, wann McLaren-Star Fernando Alonso genug von den Problemen bei McLaren hat und seine Karriere beendet.

Denn der Spanier, der 2015 von Ferrari zum britischen Team zurückkehrte, hängt hinter seinen eigenen Erwartungen zurück und konnte seinen Traum vom dritten WM-Titel bislang nicht erfüllen. Alonsos Freund Mark Webber geht deshalb davon aus, dass der 35-Jährige bald hinschmeißen könnte.

Alonso: "Was soll ich denn zu Hause machen?"

Doch Alonso widerspricht dem vehement: "Ich gehe? Wohin denn? Was soll ich denn zu Hause machen? Auf dem Sofa sitzen und Fernsehen schauen oder Abendessen kochen?", sagte Alonso der Corriere della Sera.

Der Spanier gibt sich weiterhin kämpferisch: "Die einzige Lösung ist es, selbst hart zu arbeiten und das Team weiter anzutreiben."

In den letzten Wochen kritisierte Alonso wegen anhaltender Motorenprobleme immer wieder den McLaren-Antriebspartner Honda und setzte ihn unter Druck.

McLaren-Boss Zak Brown macht Alonso Mut

Auch McLaren-Boss Zak Brown steht hinter seinem Mitarbeiter: "Keiner hat mehr Siegeswillen als Fernando. Er hat sich bisher immer tadellos verhalten. Er sagt, was er denkt - und Fakten sind nun einmal Fakten. Dazu gehört auch, dass er der beste Fahrer der Welt ist", erklärte der Amerikaner.

In der Marca macht Brown seinem Fahrer Mut: "Er ist hoch motiviert und sehr fit. Wenn er will, hat er noch fünf weitere Jahre vor sich. Ich wünsche mir, dass er bleibt. Ich denke, wir werden ihm bald das ersehnt starke Auto geben können."

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