Mercedes Formula One Team Launch 2017 Car
Toto Wolff hat seinen Vertrag als Sportchef bei Mercedes erst kürzlich verlängert © Getty Images

Mercedes war in der vergangenen Saison beim Qualifying kaum zu schlagen. Red Bull will nun den Grund dafür kennen und wirft den Silberpfeilen angeblich Betrug vor.

Die neue Saison hat noch gar nicht angefangen, da gibt es schon das erste echte Streitthema in der Formel 1.

Einem Bericht von auto, motor und sport zu Folge wirft Red Bull Mercedes vor, bei den Qualifyings im vergangenen Jahr betrogen zu haben.

Der österreichische Rennstall behauptet demnach, dass das Weltmeister-Team bei der Motorleistung nachgeholfen habe, indem es bei den Qualifyings Öl und verbotene Additive in den Benzintank gemischt hat.

Laut Ansage der FIA ist es jedoch ausdrücklich verboten, während des gesamten Rennwochenendes Öl als Benzinzusatz zu verwenden.

Wolff wehrt sich gegen Vorwürfe

Red Bull verdächtigt Mercedes, während der Qualifikationsrunden Öl von unten an den Kolbenringen vorbei in den Brennraum gedrückt zu haben.

"Haben wir nie gemacht. Noch bevor die Saison richtig losgeht, sehen einige Teams schon viele Gespenster. Es war immer klar, dass Öl nicht im Benzin sein darf", stellte Toto Wolff, Motorsportchef der Silberpfeile, klar.

Offensichtlich ist jedenfalls, dass Lewis Hamilton und Nico Rosberg in der vergangenen Saison im Qualifying zumeist noch schneller waren als in den Trainingssessions. Bisher wurde dieser Leistungszuwachs von den Experten auf den Motorenmodus zurückgeführt.

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