Pascal Wehrlein fuhr in der vergangenen Saison für das insolvente Manor-Team
Pascal Wehrlein fuhr in der vergangenen Saison für das insolvente Manor-Team © Getty Images

Der Saison-Auftakt am 26. März in der Formel 1 wird mit einem Team weniger über die Bühne gehen. Der Manor-Rennstall steht vor dem endgültigen Aus.

Die Rettung des britischen Formel-1-Rennstalls Manor ist wohl endgültig gescheitert. Für das seit Anfang Januar insolvente ehemalige Team von Pascal Wehrlein wurde nach Angaben des Insolvenzverwalters FRP Advisory kein Käufer gefunden.

Die Mitarbeiter seien nach Hause geschickt worden. Damit stehen beim Saisonauftakt am 26. März in Melbourne voraussichtlich nur 20 Autos in der Startaufstellung. Einzig ein unerwarteter Investor könnte Manor noch retten.

"Das Management-Team hat unablässig nach neuen Investoren gesucht, um die langfristige Zukunft des Rennstalls zu sichern", teilte FRP Advisory mit: "Leider blieb ein Investment, das die Weiterführung der Geschäftstätigkeit erlaubt hätte, aus. Bis auf wenige Mitarbeiter werden alle Angestellten ab Ende Januar arbeitslos sein."

Insolvenz bereits im Januar

Manor hatte am 6. Januar Insolvenz angemeldet. Schon vor der Saison 2015 steckte das kleine Team, das damals noch Marussia hieß, in massiven finanziellen Nöten. Das Aus wurde erst in letzter Sekunde mit dem Einstieg von Teambesitzer Stephen Fitzpatrick abgewendet.

 

In der abgelaufenen Saison holte Wehrlein einen Punkt für Manor, doch in der Teamwertung fiel der Rennstall im vorletzten Rennen noch auf den letzten Platz zurück. Dadurch entging Manor wohl ein Preisgeld in zweistelliger Millionenhöhe.

Weiterlesen