Der DMSB nimmt Stellung zur Regeländerung der Performance-Gewichte
Der DMSB nimmt Stellung zur Regeländerung der Performance-Gewichte © Audi

Der DMSB äußert sich zur Regeländerung der Performance-Gewichte: "DMSB-Vertreter haben bei sportlichen Entscheidungen die Mehrheit"

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Nachdem am Samstagvormittag bekannt wurde, dass die erneute Regeländerung der Performance-Gewichte vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) ohne Zustimmung der drei Hersteller in der DTM und der DTM-Kommission eingeführt wurde, äußert sich der DMSB in einer schriftlichen Stellungnahme.

"Wir können die Aufregung um das DTM-Bulletin nicht nachvollziehen. In der DTM-Kommission haben die DMSB-Vertreter bei sportlichen Entscheidungen die Mehrheit und können damit auch Bulletins auf den Weg bringen", heißt es in der Erklärung.

Weiter: "Man darf doch nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Der DMSB hat darauf zu achten, dass die faire und geordnete Durchführung der DTM-Rennen gewährleistet ist. Darum muss alles getan werden, um sogenannte Target-Lap-times (das angeordnete "Langsamfahren"; Anm. d. Red.) zu verhindern. Dies setzt der DMSB mit der Neuregelung um, weil sich die Hersteller leider bislang nicht auf eine komplette Abschaffung der Performance-Gewichte einigen konnten."

Zur Erklärung: Die DTM-Kommission besteht aus den Motorsportchefs der drei in der DTM vertretenen Hersteller, Dieter Gass (Audi), Jens Marquardt (BMW) und Toto Wolff (Mercedes) sowie DMSB-Ehrenpräsident Hermann Tomczyk, DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck, DMSB-Präsidiumsmitglied Dr. Gerd Ennser und Christian Schacht, dem Geschäftsführer der Deutschen Motorsport Wirtschaftsdienst GmbH, und der Vorstandsvorsitzende des DTM-Rechteinhabers und -vermarkters ITR, Gerhard Berger.

Acht Personen sind also Teil der DTM-Kommission. Um bei einer Abstimmung eine Mehrheit zu erzielen, wird allerdings eine ungerade Anzahl an Stimmen benötigt. Käme es bei einer Abstimmung zu einem Unentschieden, hätte Stuck als DMSB-Präsident zwei Stimmen. Und der DMSB eine Mehrheit.

© Motorsport-Total.com

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