Nach einem packenden Rennen in Zandvoort triumphiert das Duo Christopher Mies / Connor De Phillippi. Der führende Mercedes wird in der Boxengasse zugeparkt.

Doppelsieg für Audi beim zweiten Rennen des ADAC GT Masters in Zandvoort: Nach einem packenden Rennen triumphierte das Titelverteidiger-Duo Christopher Mies / Connor De Phillippi vor den Audi-Markenkollegen Jeffrey Schmidt und Christopher Haase.

Den letzten Podestplatz holte sich in dem verrückten Regenrennen die Lamborghini-Paarung Christopher Zanella und Florian Spengler, die von Rang 17 ins Rennen gestartet waren.

Der Meisterschaftsführende Jules Gounon musste sich nach einer Durchfahrtsstrafe mit Rang sieben begnügen, konnte aber die Führung in der Gesamtwertung dennoch weiter ausbauen.

Sein Vorsprung auf seinen wegen einer Unterschenkelfraktur nicht am Start gewesenen Teamkollegen Daniel Keilweitz beträgt nun bereits 31 Punkte.

Pole-Setter Bortolotti muss aufgeben

Pole-Setter Mirko Bortolotti konnte am Start die Führung behaupten, musste aber wegen eines technischen Defekts seinen Lamborghini in Führung liegend abstellen. 

"Ich hatte einen kompletten Leistungsabfall. Anfangs ging es noch, aber dann plötzlich gar nicht mehr. Wir vermuten Motorschaden", sagte Bortolotti bei SPORT1.

Danach ging es hoch her: Nach einem Crash von Kelvin van der Linde und Christian Engelhart musste das Safety Car auf die Strecke kommen. Dies nutzten fast alle Piloten zum Boxenstopp, wodurch ein heilloses Durcheinander endstand.

Das zu diesem Zeitpunkt deutlich in Führung gelegene Mercedes-Duo Maximilian Götz / Patrick Assenheimer wurde dabei zugeparkt und konnte erst wieder aus der Boxengasse, nachdem die Mechaniker das Auto zurückgeschoben hatten.

So fiel Assenheimer auf Rang fünf zurück - doch es sollte noch schlimmer kommen. Wenige Minuten später rutschte Assenheimer über einen Kerb, schlug in die Mauer ein und das Safety Car durfte erneut auf die Strecke.

De Philipp glänzt als Regenkönig

Als Regenkönig entpuppte sich am Sonntag De Philippi, der sich Platz für Platz nach vorne kämpfte und nach dem dritten Restart auch noch den führenden Markenkollegen Schmidt schnappte.

"Was soll ich sagen? Ich liebe Regen", sagte der US-Amerikaner anschließend lachend bei SPORT1.

Die restlichen Runden konnte De Philippi dann entspannt hinter dem Safety Car zu Ende fahren, dass bei diesem Regenrennen im Dauereinsatz war.

Weiter geht es mit den Rennen neun und zehn in zwei Wochen auf dem Nürburgring (LIVE im TV auf SPORT1). Es folgen Stationen auf dem Sachsenring und in Hockenheim.

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