Schöneborn
Lena Schöneborn holte bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 die Goldmedaille © Getty Images

Lena Schöneborn und Annika Schleu krönen mit dem Gewinn der Goldmedaille bei der EM im Modernen Fünfkampf eine fulminante Aufholjagd.

Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn (Bonn) und Annika Schleu (Berlin) haben sich zum Auftakt der Europameisterschaften der Modernen Fünfkämpfer in Minsk nach einer fulminanten Aufholjagd die Goldmedaille in der Staffel gesichert.

Für das Duo ist es nach WM-Gold 2012 und 2016 sowie EM-Gold 2015 der vierte gemeinsame Titel in dieser Disziplin. Silber ging an Russland, Bronze an Gastgeber Weißrussland.

"Ehrlich gesagt war ich mir nicht sicher, ob ich die Russin im Endspurt bezwingen kann. Die letzten Meter waren hart. Schön, dass wir mit dem Sieg belohnt wurden", sagte die 31-jährige Schöneborn.

Die vier Jahre jüngere Schleu, die einen 27-Sekunden-Rückstand vor dem Laser-Run auf die Russinnen wettgemacht hatte, ergänzte: "Ich habe sofort angegriffen und am Ende hat sich der Mut ausgezahlt. Ein spannender Wettkampftag mit glücklichem Ausgang für uns."

Am Mittwoch gehen die Brüder Patrick und Marvin Dogue (beide Potsdam) bei den Männern an den Start.

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