European Fencing Championships
Benedikt Wagner qualifizierte sich souverän für die Runde der besten 64 © Getty Images

Die deutschen Fechter starten vielversprechend in die Heim-WM. Neun von elf gestarteten Teilnehmern erreichen in Leipzig die Hauptrunde.

Die deutschen Fechter haben einen gelungenen Start in die Heim-WM in Leipzig hingelegt.

Angeführt von den hoch gehandelten Säbel-Herren qualifizierten sich am ersten Tag der Titelkämpfe insgesamt neun der elf gestarteten deutschen Teilnehmer. "Ich bin sehr zufrieden. Im Herrensäbel und Damenflorett haben wir alle durchgebracht. Das ist super", sagte Sportdirektor Sven Ressel.

Wie erwartet greifen am Freitag alle vier deutschen Säbelfechter nach den Medaillen. Der ehemalige Europameister Benedikt Wagner, der Olympia-Achte Matyas Szabo sowie Richard Hübers gaben sich keine Blöße und schafften den Sprung in die Runde der besten 64.

Der Europameister und WM-Dritte Max Hartung (alle Dormagen) musste als Weltranglisten-Siebter nicht in der Qualifikation antreten. Vor allem die drei Team-Weltmeister von 2014, Hartung, Szabo und Wagner, dürfen sich Chancen auf Edelmetall ausrechnen.

Alle Florettfechterinnen überstehen Quali

Auch die deutschen Florettfechterinnen, im Team vor wenigen Wochen Dritte bei der EM, gehen geschlossen in die Medaillenentscheidung am Freitag. Die ehemalige Vize-Weltmeisterin Carolin Golubytskyi sowie Anne Sauer, Leonie Ebert und Eva Hampel (alle Tauberbischofsheim) überstanden die Qualifikation ebenfalls ohne Ausfall.

Aus dem völlig neu formierten deutschen Team im Herrendegen qualifizierten sich Richard Schmidt (Offenbach) und Lukas Bellmann (Leverkusen) für die Hauptrunde am Samstag. Der deutsche Meister Fabian Herzberg (Leverkusen) sowie Raphael Steinberger (Solingen) schieden dagegen aus.

Herzberg unterlag dabei im entscheidenden Gefecht dem zweimaligen Team-Olympiasieger Jean-Michel Lucenay (Frankreich) mit 12:15. Alle vier deutschen Starter sind erstmals bei einer WM dabei. "Ich bin mit den Jungs im Herrendegen sehr zufrieden. Dass sich zwei Athleten qualifizieren, war so nicht zu erwarten", sagte Ressel.

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