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Auch beim Europa-League-Finale war die Bestürzung über den perfiden Anschlag groß © Getty Images

Trotz des verheerenden Anschlags finden zwei Leichtathletik-Veranstaltungen in Manchester wie geplant statt. Auch Olympiasieger gehen dabei an den Start.

Der Sport in Manchester trotzt dem Terror: Nur wenige Tage nach dem verheerenden Anschlag in der nordwestenglischen Metropole mit 22 Toten und zahlreichen Verletzten werden die Great CityGames am Freitag und der Great Manchester Run zwei Tage später wie geplant stattfinden.

Dies gaben die Organisatoren der beiden Leichtathletik-Ereignisse bekannt.

Bei den Great CityGames treten Teilnehmer in zwölf Leichtathletik-Wettbewerben an, darunter Olympiasieger wie Greg Rutherford (Weitsprung), Kenenisa Bekele und Tirunesh Dibaba (beide 5000 und 10.000 m) sowie der ehemalige 100-m-Weltmeister Kim Collins.

Austragungsort ist ein provisorisches Stadion am Albert Square im Herzen der Stadt. Der Great Manchester Run war im vergangenen Jahr mit mehr als 35.000 Startern der größte 10.000-m-Lauf Europas.

22 Menschen waren bei dem Selbstmordanschlag am Montagabend in oder an der Manchester-Arena gegen Ende des Konzerts der amerikanischen Sängerin Ariana Grande ums Leben gekommen, mehr als 60 Besucher wurden verletzt. Inzwischen wurden acht Personen festgenommen. Die Polizei geht von einem Netzwerk aus, das hinter dem Anschlag steht.

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