Canoe Sprint - Olympics: Day 15
Jan Vandrey und Sebastian Brendel gewannen in Rio die Goldmedaille © Getty Images

Für die Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel und Jan Vandrey reicht es in Szeged überraschend nicht für das Podest. Auch das teaminterne Duell verlieren sie.

Die Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel und Jan Vandrey haben beim Weltcup im ungarischen Szeged überraschend das teaminterne Duell mit Peter Kretschmer und Yul Oeltze verloren.

Das Gold-Duo aus Potsdam landete im Canadier-Zweier auf seiner Paradestrecke über 1000 m nur auf Rang vier und damit direkt hinter den Herausforderern aus Leipzig und Magdeburg.

Brendel und Vandrey müssen damit auch um das Ticket für die WM (23. bis 27. August in Racice/Tschechien) bangen. Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) hatte im Vorfeld des Weltcups erklärt, dass jeweils das beste deutsche Boot die Chance auf eine Nominierung wahrt.

Brendel hatte auf Start im Einer verzichtet

Der dreimalige Olympiasieger Brendel hatte für das Zweier-Rennen extra auf einen Start im Einer verzichtet. Da dort für Tim Hecker (Berlin) und Michael Müller (Magdeburg) bereits im Halbfinale Endstation war, fand das Finale über 1000 m ohne deutsche Beteiligung statt.

Vierer-Olympiasieger Tom Liebscher landete in der ungarischen Kanu-Hochburg im Kajak-Einer über 1000 m auf Rang fünf. Max Rendschmidt (Essen), der 2016 in Rio wie Liebscher im deutschen Gold-Vierer gesessen hatte, musste sich bereits im Zwischenlauf geschlagen geben.

Aufs Treppchen schaffte es zudem Junioren-Weltmeisterin Melanie Gebhardt (Leipzig) als Dritte im Einer über 1000 m.

Im Vergleich zum Olympia-Jahr hat der DKV zur neuen Saison seine Boote deutlich verjüngt. "Wir wollen junge Leute integrieren und vor große Aufgaben stellen, damit sie in den nächsten drei Jahren lernen, diese zu bewältigen und für Olympia fit sind", sagte 

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