JAPAN-GYMNASTICS-WATANABE
Morinari Watanabe (l), designierter FIG-Präsident, zeigt sich besorgt © Getty Images

Medienberichte über Hunderte von Fällen sexuellen Missbrauchs an jungen Kunstturnern in den USA haben den Turn-Weltverband auf den Plan gerufen.

Angesichts der Medienberichte über Hunderte von Fällen sexuellen Missbrauchs an jungen Kunstturnerinnen und Kunstturnern in den USA hat sich der Turn-Weltverband FIG "sehr besorgt" gezeigt.

"Wie auch bei der Dopingproblematik, betreibt die FIG auch bezüglichen sexuellen Missbrauchs eine Politik der 'Null-Toleranz'", erklärte der designierte FIG-Präsident Morinari Watanabe, der den aktuellen Amtsinhaber Bruno Grandi zu Beginn der kommenden Woche ablösen wird.

Darüber hinaus werde man, so der Japaner weiter, eine Arbeitsgruppe zur Beobachtung der Fortschritte bei der Aufarbeitung der Vorwürfe in den USA einsetzen. Gegebenenfalls behalte man sich weitere Maßnahmen vor.

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