Stabhochspringer Kostas Filippidis bereitet sich auf die Überquerung der Latte vor
Gewann schon mehrfach Medaillen bei Titelkämpfen: Kostas Filippidis © Getty Images

Kurz vor der WM in London rumort es in Griechenland. Der Stabhochspringer Kostas Filippidis verklagt den Staat auf eine riesige Summe. Grund ist ein Schlagloch.

Der griechische Stabhochspringer Kostas Filippidis verklagt den griechischen Staat - weil er sich beim Training auf der Anlage des Athener Olympiastadions wegen eines Schlaglochs verletzt hat. Der 30-Jährige fordert eine Entschädigung in Höhe von 530.000 Euro.

Die "schwere Verletzung" habe seinen Mandanten in einer "besonders wichtigen Zeit" stark beeinträchtigt, sagte Filippidis' Anwalt Vassilis Chirdaris am Dienstag. Der Hallen-Weltmeister von 2014 habe in dieser Zeit nicht an wichtigen Wettkämpfen teilnehmen können.

Filippidis, Nummer sieben der Meldeliste für die Leichtathletik-WM in London (4. bis 13. August) hat sich nach eigenen Angaben am 19. Juni im Training verletzt. Trotz mehrfacher Aufforderung an das Stadionpersonal sei das Loch in der Bahn in der Trainingshalle des Olympiastadions nicht ausgebessert worden. Der griechische Staat ist Träger des Olympiastadions von 2004.

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