16th IAAF World Athletics Championships London 2017 - Day One
Konstanze Klosterhalfen ist die deutsche Hoffnung über 1500 Meter © Getty Images

Konstanze Klosterhalfen und Hannah Klein ziehen bei der Leichtathletik-WM ins Halbfinale über 1500 m ein. Stabhochspringerin Lisa Ryzih zeigt eine souveräne Leistung.

Freud und Leid für die deutschen Starter am ersten Tag der Leichtathletik-WM in London (täglich im LIVETICKER).

Während Konstanze Klosterhalfen bei ihrem WM-Debüt ins Halbfinale über 1500 m eingezogen ist, scheiterten zwei Stabhochspringerinnen und ein Weitspringer. 

Deutschlands Lauf-Hoffnung Klosterhalfen kam in ihrem Vorlauf nach 4:03,60 Minuten auf Platz sechs ins Ziel. Hanna Klein erreichte in 4:09,32 Minuten ebenfalls das Semifinale am Samstag (20.35 Uhr) (Hier geht's zum WM-Zeitplan).

Favoritinnen meistern erste Hürde

"Ich war zu ungeduldig und habe nicht gewartet", sagte Klosterhalfen, die bis zur Schlussrunde das Rennen angeführt hatte und beinahe für ihr hohes Tempo bestraft wurde: "Jetzt freue ich mich auf das Halbfinale. Es wird aber hart, ich denke überhaupt nicht über das Finale nach."

Nach dem Lauf gab Klosterhalfen bekannt, in London doch nicht über 5000 m an den Start zu gehen.

800-m-Olympiasiegerin Caster Semenya (Südafrika/4:02,84), Weltrekordlerin und Titelverteidigerin Genzebe Dibaba (Äthiopien/4:02,67) und 1500-m-Olympiasiegerin Faith Kipyegon (Kenia/4:03,09) schafften die erste Hürde ebenfalls ohne Probleme.

Spiegelburg und Petershofen scheitern

Vize-Europameisterin Lisa Ryzih hat als einzige deutsche Starterin das Stabhochsprung-Finale erreicht. Die 28-Jährige übersprang im ersten Versuch 4,55 m. Die Medaillen werden am Sonntag (20 Uhr) vergeben.

Die deutsche Rekordhalterin Silke Spiegelburg schied mit übersprungenen 4,35 m ebenso aus wie die erst 21 Jahre alte WM-Debütantin Friedeline Petershofen (4,20).

Olympiasiegerin Ekaterini Stefanidi (Griechenland) erreichte ohne Probleme mit einem Sprung über 4,60 m das Finale. Die Topfavoritin auf Gold ist in diesem Jahr noch ungeschlagen.

Weit an der Jahresbestleistung vorbei

Der deutsche Meister Julian Howard hat das Finale im Weitsprung (Samstag, 21.05 Uhr) klar verpasst. Der 28-Jährige, der seine Bestleistung in diesem Jahr auf 8,15 m verbessert hatte, kam nicht über 7,72 m hinaus und blieb deutlich unter der geforderten Weite (8,05).

Top-Favorit Luvo Manyonga qualifizierte sich mit 8,12 m souverän für den Kampf um Gold. Der Südafrikaner führt mit seinem Afrika-Rekord von 8,65 m die Weltbestenliste an.

Alexander Menkow, Weltmeister von Moskau 2013, sprang 8,07 m und ist ebenso im Finale dabei. Nach dem Dopingskandal in Russland ist Menkow an der Themse als neutraler Athlet am Start.

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