Carolin Schäfer gewann bei der WM in London die Silbermedaille
Carolin Schäfer gewann bei der WM in London die Silbermedaille © Getty Images

Carolin Schäfer hält wenig vom Vorschlag eines Ex-Zehnkämpfers, den Siebenkampf zu erweitern. Die Vize-Weltmeisterin spricht sich gegen die Idee aus.

Auch die neue Vize-Weltmeisterin Carolin Schäfer hat sich gegen die Reformidee ausgesprochen, aus dem Zehn- sowie Sieben- einen Achtkampf zu machen. 

Die 25-Jährige hält nichts von dem Vorschlag des ehemaligen Zehnkämpfers Paul Meier, der Siebenkampf sei auch so interessant genug. "Die Zuschauer erleben mit uns eine Serie über diese zwei Tage, sie sitzen gefesselt vor dem Fernseher und wollen wissen, wie der Film ausgeht", sagte Schäfer: "Das ist das Faszinierende an unserer Sportart."

Zuletzt hatte sich auch schon Jürgen Hingsen kritisch über die Idee geäußert. "Das ist Schwachsinn, den Vorschlag finde ich voll daneben", sagte der deutsche Rekordhalter.

Den Reformvorstoß des ehemaligen WM-Dritten Meier kann Hingsen, der 8832-Punkte-Mann, nicht nachvollziehen: "Der Zehnkampf ist die Königsdisziplin der Leichtathletik, die sollte man nicht beschneiden." Das Rütteln am Mythos, ein No-Go. "Der König der Athleten sollte auch ein König bleiben", sagte Hingsen.

Meier hatte zuletzt einen Achtkampf für Männer und Frauen ins Gespräch gebracht, um die Attraktivität des Mehrkampfes zu steigern.

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