Bei WrestleMania 31 nahm Ronda Rousey (r.) sich WWE-Erbin Stephanie McMahon vor
Bei WrestleMania 31 nahm Ronda Rousey (r.) sich WWE-Erbin Stephanie McMahon vor © Imago

München - Ronda Rousey scheint ernst zu machen: Einem Bericht zufolge lernt der gefallene UFC-Star schon die Grundlagen des Wrestling, ein WWE-Kämpfer weist sie ein.

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Bei der UFC hat Ronda Rousey wohl keine Zukunft mehr, nun deutet vieles auf ein Engagement bei WWE hin.

Wie das in beiden Sportarten vernetzte Portal Fightful berichtet, ist Rousey bereits dabei, die Grundlagen des Wrestling zu erlernen. Sie trainiert demnach mit WWE-Wrestler Brian Kendrick in Südkalifornien.

Für Kendrick keine ungewohnte Aufgabe: Für WWE hatte er schon das Grundlagentraining für das Model-Sternchen Eva Marie übernommen - das die Liga soeben verlassen hat.

Viele Verbindungen zum Wrestling

Ganz überraschend kommt die Nachricht nicht mehr: Im Juli legte Rousey einen vielbeachteten Auftritt beim Mae Young Classic hin, einem noch nicht ausgestrahlten Frauen-Turnier, bei dem unter anderem auch die Deutsche Jazzy Gabert antrat.

Eine weitere Teilnehmerin ist Ronda Rouseys Weggefährtin Shayna Baszler, die wie Rousey zu den so genannten "Four Horsewomen" der UFC gehörte. Auch die beiden anderen Horsewomen, Jessamyn Duke und Marina Shafir, waren vor Ort.

Nicht nur ihr Name verbindet das Quartet mit dem Wrestling-Geschäft (er spielt auf die "Four Horsemen" an, die legendäre Gruppierung um Ric Flair): Duke ist Baszler bereits ins Wrestling-Geschäft gefolgt und trainiert ebenfalls bei einer Wrestling-Schule in Kalifornien. Shafir wiederum hat soeben eine Familie mit WWE-Wrestler Roderick Strong gegründet.

In Kontakt mit WWE-Vorstand Triple H

Auch Rousey ist erklärter Wrestling-Fan und hat schon mehrere Auftritte für WWE absolviert, sie hat außerdem dasselbe Management wie die zum Hollywood-Star gewordene WWE-Legende Dwayne "The Rock" Johnson.

Eine Zweitkarriere als Showkämpferin liegt also sehr nahe, Fightful zufolge steht sie in Kontakt mit WWE-Personalvorstand Paul Levesque - besser bekannt als Triple H - und hat ihr prinzipielles Interesse an einem Engagement bekundet.

Für WWE wäre Rouseys Engagement ein großer Deal: Sie war bei der UFC die erfolgreichste und prominenteste Kämpferin und ein Mainstream-Star – ehe ihre klaren Niederlagen gegen Holly Holm und Amanda Nunes ihre Karriere ausbremsten.

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