Paige hielt zweimal den Divas Title bei WWE
Paige war der jüngste weibliche Titelträger bei WWE © Getty Images

München - Wende in den Ermittlungen um das Wrestling-Paar Paige und Alberto El Patron. WWE-Star Paige wird nun Körperverletzung vorgeworfen.

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Nächste Wendung im mutmaßlich gewaltsam eskalierten Streit des Wrestling-Paars Paige und Alberto El Patron.

Nach Polizei-Angaben droht nun WWE-Wrestlerin Paige eine Anklage wegen Körperverletzung.

"OPD-Ermittler sind zum Schluss gekommen, dass ein hinreichender Verdacht besteht, Saraya Bevis wegen Körperverletzung (häuslicher Gewalt) anzuklagen", zitiert das Pro Wrestling Sheet einen Sprecher der Polizei Orlando. Der zuständige Staatsanwalt treffe die finale Entscheidung.

Saraya Bevis ist Paiges bürgerliche Name.

Paige stiftete Verwirrung

Ein Streit zwischen der Britin Paige und ihrem Verlobten Alberto am Flughafen von Orlando hatte am 9. Juli einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ermittlungen wegen häuslicher Gewalt wurden eingeleitet, in denen zunächst Alberto von der Polizei als Verdächtiger benannt wurde.

Paige hatte zwischenzeitlich mit mehreren öffentlichen Statements Verwirrung gestiftet, in denen sie zunächst eine dritte Person, dann sich selbst als Auslöser des Vorfalls nannte.

Nun ist sie wirklich in den Fokus gerückt, ihr Verlobter Alberto gilt nicht mehr als Verdächtiger, wie das Sheet inzwischen in einem Update vermeldet hat.

Paige droht Sperre durch WWE

Alberto wurde von seiner Liga GFW wegen des Vorfalls auf unbestimmte Zeit suspendiert. Nun drohen auch Paige Konsequenzen.

Bei WWE gibt es eine "Moral-Klausel": Bei Verhaftungen wegen häuslicher Gewalt werden WWE-Stars automatisch suspendiert, bei Verurteilungen gefeuert. Ansonsten steht es WWE bei "unwiderlegbaren Beweisen" auch ansonsten frei, Strafen auszusprechen.

Paiges Position bei WWE ist ohnehin wacklig: Nach zwei Doping-Sperren, einer Verletzungspause und der Aufregung um die illegal geleakten Sex-Videos mit ihr ist sie seit mehr als einem Jahr nicht mehr aktiv gewesen.

Bislang hat WWE sich nicht öffentlich zum Fall geäußert.

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