UFC 215: Nunes v Shevchenko 2
Henry Cejudo konnte sich offenbar nur mit einem beherzten Sprung retten © Getty Images

Henry Cejudo muss sich mit einer waghalsigen Aktion vor den Waldbränden in Kalifornien in Sicherheit bringen. Der Olympiasieger von 2008 verletzt sich dabei am Fuß.

Der UFC-Kämpfer und Olympiasieger Henry Cejudo ist einem Waldbrand im US-Bundesstaat Kalifornien mit Glück und Wagemut entkommen. 

Bei seiner dramatischen Flucht vor den Flammen sprang der 30 Jahre alte US-Amerikaner am Montag aus dem Fenster eines Hotels und zog sich Verbrennungen am rechten Fuß zu. Berichte, nach denen er sich außerdem den Knöchel gebrochen habe, bestätigten sich nicht. 

Cejudo hatte sich der BBC zufolge als Teilnehmer eines Fundraising-Events des ehemaligen NFL-Stars Ronnie Lott in Santa Rosa aufgehalten und musste dort wie zehntausende andere Menschen den großflächigen Bränden weichen. Bisher sind 17 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 150 Personen werden noch vermisst. 

Foto zeigt Brandblasen

Das Fenster, aus dem er im allgemeinen Chaos sprang, soll sich laut BBC im zweiten Stockwerk befunden haben.

"Mir geht es gut und mein Fuß ist nicht gebrochen, aber ich habe mir den Fuß verbrannt auf dem Weg nach unten, als ich aus dem Fenster gesprungen bin", schrieb Cejudo auf Instagram zu einem Foto, auf dem er die Brandblasen an seinem Fuß zeigt. 

Trotz der Verletzung machte sich Cejudo auf den Weg nach Brasilien, wo er sich auf seinen Kampf im Fliegengewicht gegen Sergio Pettis bei UFC 218 vorbereitet.

2008 hatte der US-Amerikaner 2008 bei den Spielen in Peking im freien Stil im Bantamgewicht als Ringer die Goldmedaille gewonnen. 

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