Anthony Joshua und Wladimir Klitschko in Wembley
Respekt für den Gegner: Anthony Joshua (l.) und Wladimir Klitschko (r.) © Getty Images

Nach dem Karriereende von Wladimir Klitschko äußert sich Anthony Joshua lobend über dessen Lebenswerk. Der Brite selbst steht vor zwei Pflichtverteidigungen.

Einen Tag nach dem Rücktritt von Wladimir Klitschko hat sein letzter Gegner, Schwergewichts-Weltmeister Anthony Joshua, Verständnis für die Entscheidung des 41-Jährigen geäußert.

"Ich ziehe den Hut vor dem, was er für das Boxen getan hat. Er verlässt den Ring als Held", erklärte der WBA- und IBF-Champion.

Ende April hatte der Ukrainer seinen 69. und letzten Profikampf im Londoner Wembleystadion gegen den Briten durch Abbruch in der elften Runde verloren.

Rückkampf war geplant

Joshua bedauerte aber auch, dass es nun den geplanten Rückkampf gegen Klitschko nicht mehr geben werde: "Ich hätte ihn sehr gerne gemacht."

Das Rematch war für den 11. November in Las Vegas geplant gewesen. Beide Boxer hätten mit einer Gage von jeweils 20 bis 25 Millionen Euro rechnen können.

Nun stehen Anthony Joshua zwei Pflichtverteidigungen bevor. Der 27-Jährige soll seinen WBA-Titel nun, ebenfalls am 11. November in Las Vegas, gegen den Kubaner Luis Ortiz verteidigen.

Die WBO hat Kubrat Pulew als offiziellen Joshua-Herausforderer nominiert.

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