Die finale Promo-Show zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor gerät zur Pöbel-Parade. Der Amerikaner wirft seinem Kontrahenten gar Rassismus vor.

Der finale Teil der Promo-Show zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor in London gipfelte in einem Sprüchefeuerwerk, oder besser gesagt: Die beiden Kontrahenten beleidigten sich einmal mehr, wo sie nur konnten.

Der im feinen Zwirn gekleidete Ire verspottete in der vollen SSE-Arena vor dem Mega-Kampf am 26. August gleich zu Beginn den in Tiger-Optik und mit Ketten behangenen Mayweather: "Er hat gestern High Heels getragen. Schaut Euch die Bilder an", tönte der 29-Jährige.

Mayweather wirft McGregor Rassismus vor

Das Wort Hu***sohn fiel dabei im Anschluss nicht nur einmal. Der Amerikaner nahm die Hasstiraden des Iren ("Ich bin Boxer, in sechs Wochen knocke ich diesen Dummkopf aus") allerdings anfangs locker zur Kenntnis, amüsierte sich prächtig und wusste, wie er das Publikum gegen sich aufbringen konnte.

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Der 40-Jährige stampfte McGregor-Banner in der Ringmitte kurz und klein, das Publikum reagierte entsprechend und forderte "The Money" abermals auf, doch gefälligst seine Steuern zu bezahlen. Mayweather hat beim US-Fiskus Zahlungsrückstände in Höhe von mehreren Millionen Euro.

Schließlich ließ es sich dann aber auch Mayweather nicht nehmen, eine saftige Schimpftirade abzulassen und McGregor rassistische Äußerungen vorzuwerfen: "Du Schw***te, du Nu**e. Du hast Schwarze als Affen verspottet und meine Mutter und Tochter beleidigt. Du respektierst keine schwarzen Frauen."

Dies ließ der Ire nicht auf sich sitzen und entgegnete, er sehe gar keine Hautfarben, er sei ein "multikulturelles Individuum."

Am 26. August in Las Vegas tun die beiden dann endlich das, was sie weitaus besser können als Reden: Boxen.

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