Antonio Rüdiger wurde aus der Lazio-Kurve mit Affenlauten bedacht © Getty Images

Im Halbfinalhinspiel der Coppa Italia feiert Lazio gegen die Roma einen Sieg. Doch rassistische Beleidigungen gegen den Deutschen trüben den Erfolg.

Nationalspieler Antonio Rüdiger stand im Halbfinal-Hinspiel der Coppa Italia zwischen seinem AS Rom und Lazio ungewollt im Mittelpunkt.

Bei der 0:2-Niederlage im Derby im Olympiastadion wurde er aus der Lazio-Kurve mit rassistischen Rufen bedacht. Die Anfeindungen gegen den dunkelhäutigen Abwehrspieler gingen so weit, dass der Stadionsprecher die Lazio-Fans dazu aufrufen musste, die Rufe zu unterlassen.

Die Tore für die Hellblauen erzielten Sergej Milinkovic-Savic (29.) und der Ex-Dortmunder Ciro Immobile (78.).

Das brisante Duell wurde erstmals seit April 2013 wieder in den Abendstunden angepfiffen. Die Polizei hatte nach energischem Drängen beider Fanlager die Sicherheitsmaßnahmen aufgeweicht, im Stadion wurden unter anderem einige Trennwände zwischen den Fanblöcken entfernt.

Im anderen Halbfinale hatte Weltmeister Sami Khedira mit Rekordpokalsieger Juventus Turin am Dienstag gegen den SSC Neapel durch einen 3:1 (0:1)-Heimsieg eine gute Basis gelegt.

Die Halbfinal-Rückspiele finden Anfang April statt, das Finale in Rom ist für den 2. Juni angesetzt.

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