Danny Rose Tottenham Hotspur Transferpolitik
Danny Rose ist nicht glücklich mit der Transferpolitik von Tottenham Hotspur © Getty Images

Danny Rose von den Tottenham Hotspur ist unzufrieden mit der Zurückhaltung der Spurs auf dem Transfermarkt. Er stellt klare Forderungen an die Bosse.

Tottenham-Profi Danny Rose hat die Transferpolitik seines Klubs scharf kritisiert.

"Ich sage nicht, dass wir zehn Spieler kaufen müssen. Ich würde gerne zwei oder drei Neue sehen – aber keine Spieler, die du googlen musst und du dich fragst: 'Wer ist das?'", sagte Rose der englischen Zeitung Sun. Der 27-Jährige ist nicht überzeugt vom Kurs der Vereinsbosse: "Als Tottenham-Spieler würde ich gerne mehr Verpflichtungen sehen. Es würde mich pushen, wenn ein Top-Spieler durch die Tür kommt. Ich glaube nicht daran, dass wir niemanden brauchen."

Mehr Verstärkungen in der Breite

In der vergangenen Saison belegten die Spurs Rang zwei in der Abschlusstabelle der Premier League. Für Rose liegt die Erklärung für den Erfolg auf der Hand: "Kein Zweifel, unsere Startelf ist eine der Besten in der Liga, aber wir müssen uns in der Breite verstärken. Unter Harry Redknapp (Ex-Trainer von Tottenham, d. Red.) war jede Position zweifach besetzt. Unter Pochettino haben wir zwar größeren Erfolg, aber keine Tiefe im Kader."

Während die Konkurrenten wie die Manchester-Klubs, Chelsea und Arsenal kräftig aufrüsteten, haben die Spurs bisher noch keinen Cent ausgegeben. Stattdessen haben sie mit Kyle Walker sogar eine Säule des Spiels abgegeben. Zum Auftakt der Premier League trifft das Pochettino-Team am Sonntag (ab 14.30 Uhr im LIVETICKER) auf Newcastle United.

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