Jens Lehmann wird im Trainerteam von Arsene Wenger arbeiten. In einem Interview erklärt er nun, wie es dazu kam - und spricht über seine Zukunft.

Jens Lehmann sieht sein Engagement beim FC Arsenal als Sprungbrett für eine Trainer-Karriere.

"Ja, das ist der Sinn. Das Ziel ist es, irgendwann selbstständig zu arbeiten", sagte Lehmann der Bild. Der ehemalige Nationaltorhüter wird bei seinem Ex-Klub als Assistent von Arsene Wenger arbeiten.

Für den Einstieg sei der Job bei den Gunners "ganz gut. Ich kann lernen, ohne gleich die Verantwortung zu tragen."

Lehmanns Vertrag bei Arsenal geht über zwei Jahre, eine Ausstiegsklausel für die Bundesliga gibt es nicht. Lehmann berichtet auch, wie die Verhandlungen liefen.

"Ich habe ihn (Wenger, Anm. d. Red.) angesprochen. Es gab dann noch zwei weitere Gespräche, in denen ich ihm gesagt habe, was ich beitragen kann", so Lehmann, der zwischen 2003 und 2008 und 2011 für die Gunners im Tor stand.

Lehmann möchte mit wachem Auge seinen Beitrag zum Erfolg der Londoner beisteuern. "Ich bin der einzige Neue in seinem Trainerteam, werde viel zuhören und die Augen aufhalten", sagte Lehmann, "mein Platz wird auch mehr oben auf der Tribüne sein als unten auf der Bank, nehme ich an. Ich hoffe, mit diesem Blick auch positiv beizutragen."

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