Arsenal v Everton - Premier League
Per Mertesacker wechselte 2011 von Werder zu Arsenal © Getty Images

Weltmeister Per Mertesacker wird seine Laufbahn im nächsten Jahr beenden, bleibt dem FC Arsenal aber in anderer Funktion erhalten.

Per Mertesacker wird nach der kommenden Saison seine Karriere beenden, bleibt dem FC Arsenal aber erhalten.

Wie die "Gunners" bekanntgaben, wird der Weltmeister von 2014 auch in der nächsten Saison "ein wichtiger Bestandteil des Kaders" sein.

Gleichzeitig wird Mertesacker schon in seine kommenden Aufgaben als Leiter des Nachwuchszentrums eingearbeitet, dessen Leitung er ab Sommer 2018 übernimmt.

"Das ist der Beginn eines neuen aufregenden Kapitels für mich", sagte der 32-Jährige. "Ich freue mich, dass ich Teil der Arsenal-Familie bleiben darf."

Für Arsenal-Teammanager Arsène Wenger ist sein Kapitän Mertesacker, der in der abgelaufenen Saison oft verletzt gefehlt hatte, der geeignete Mann für den Posten.

"Per hat einen außergewöhnlichen Charakter und ist ein tolles Vorbild für junge Spieler. Er setzt sich mit Fußball sehr intensiv auseinander", sagte Wenger. "Er wird den jungen Spielern helfen, ihr Potenzial auszuschöpfen. Er wird alle, die mit der Akademie zu tun haben, inspirieren", betonte der erfahrene Coach.

Auch Klub-Chef Ivan Gazidis ist von Mertesacker überzeugt. Der Abwehrspieler verkörpere die Werte des Klubs, "er ist die ideale Besetzung, um die Akademie in den nächsten Jahren nach vorne zu bringen".

Auch Lehmann stößt zu den Gunners

Man spricht längst deutsch beim FC Arsenal. Neben Mertesacker gehören noch die Nationalspieler Shkodran Mustafi und Mesut Özil dem Kader der Gunners an. Zudem arbeitet der ehemalige Nationaltorwart Jens Lehmann künftig im Trainerstab von Wenger mit.

Der 47-Jährige, der von 2003 bis 2008 für die Gunners spielte und immer noch hohe Wertschätzung im Klub genießt, soll sich um die Betreuung der ersten Mannschaft kümmern - also noch ein Jahr lang auch um Per Mertesacker.

Bis zu dessen Einstieg wird weiter Luke Hobbs die Gunners-Akademie leiten. Hobbs hatte den Job nach dem Abschied von Andries Jonker im Frühjahr zum VfL Wolfsburg übernommen.

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