Ajax v Manchester United - UEFA Europa League Final
Wayne Rooney muss sich nach einer Spende für die Terror-Opfer Kritik anhören © Getty Images

Wayne Rooney setzt sich für die Betroffenen des Anschlags von Manchester ein. Im Internet wird er nach einer großzügigen Spende allerdings teilweise übel angegangen.

Wayne Rooney hat sich nach dem Anschlag von Manchester zutiefst betroffen gezeigt und eine Summe von umgerechnet 115.000 Euro an Opfer und Angehörige gespendet.

Auch die Stiftung des Kapitäns von Manchester United setzt sich für die Betroffenen ein und sammelt Spenden. Eigentlich eine ehrenwerte Aktion - für seinen Einsatz wurde Rooney allerdings nicht nur gelobt. Im Gegenteil: Der 31-Jährige musste sich sogar teils heftige Kritik gefallen lassen.

Bei einem Anschlag auf ein Konzert von Ariana Grande waren in Machester 22 Menschen getötet worden. Mehr als 100 Anwesende hatten Verletzungen davon getragen. 

Rooney zeigt Mitgefühl

"Es gibt Momente im Leben, die dich urplötzlich zutiefst berühren und innehalten lassen. Montagnacht war so ein Zeitpunkt", erklärte Rooney in einem Statement. Der Stürmer, der am Mittwoch mit den Red Devils die UEFA Europa League gewann, ist von dem Ausmaß der Terror-Attacke schockiert.

"Als Vater bin ich entsetzt, dass ein Abend für so viele junge Menschen so tragisch enden kann. Im Herzen bin ich bei all jenen, die betroffen sind. Bitte gebt, was ihr zu geben vermögt", sagte Rooney. 

"Greif tiefer in die Tasche"

Weil vielen Menschen die Spende Rooneys nicht hoch genug ausgefallen war, hagelte es Kritik. Unter einem Artikel der Daily Mail zu der Aktion beklagten User, dass 115.000 Euro für den Manchesters Rekordtorschützen nur wenig mehr als zwei Tagesgehälter seien.

"Er kann sein ganzes Konto leer räumen und würde keinen Penny vermissen. Erinnere dich, wo du herkommst und greif tiefer in die Tasche", schrieb ein User über den Altstar, der bei ManUnited wohl vor dem Abschied steht

Mehrfach wurde auch darauf hingewiesen, dass Rooney vor kurzem innerhalb von zwei Stunde in einem Kasino rund 578.000 Euro verspielt haben soll. 

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