Ajax v Manchester United - UEFA Europa League Final
Sein bisher größter Titel mit Manchester United - Jose Mourinho umarmt den Europa-League-Pokal © Getty Images

Jose Mourinho scheut den Vergleich mit zwei Trainer-Legenden von Manchester United - noch. Denn der "Special One" erklärt, dass er noch lange nicht genug hat.

The "Special One" mal ganz bescheiden: Trotz einer beeindruckenden Titelsammlung sieht sich Jose Mourinho noch nicht angekommen im Kreis der Legenden von Manchester United.

"Es fühlt sich an, als ob ich ein Nobody wäre. Ich muss mich immer beweisen", erklärte der Trainer des englischen Rekordmeisters in einem vor dem Finale von Stockholm aufgezeichneten Interview von BT Sport.

Wenn er sich mit Manchesters größten Trainer-Idolen – Matt Busby und Alex Ferguson – vergleiche, habe er das Gefühl, noch nichts für den Klub getan zu haben.

Mit dem Sieg im Finale der UEFA Europa League  gegen Ajax Amsterdam (2:0) hat Mourinho zumindest einen ersten Schritt gemacht, auf dem Weg zum eigenen Legendenstatus. Denn der Portugiese ist noch lange nicht satt. Er habe noch 15 Jahre vor sich und seine Leidenschaft sei noch so groß wie am ersten Tag. 

Titelsammlung schon jetzt beachtlich

"Wenn ich meine Karriere morgen beende, sollte ich mit meinen Erlebnissen sehr glücklich sein. Aber das Problem ist, dass ich erst die Hälfte meiner Karriere hinter mir habe", sagte Mourinho.

Der 54-Jährige bringt es in seiner beachtlichen Trainer-Laufbahn auf 13 Titel – unter anderem hat er schon zwei Mal die Champions League gewonnen.

Sollte er dieses Kunststück mit Manchester United wiederholen können, dürfte er sich im Verein endgültig angekommen fühlen – und wahrscheinlich würde er auch die Bescheidenheit wieder ablegen. 

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