Jason Denayer (l.) sorgte in Belgien für einen Skandal © Getty Images

Skandal um Jason Denayer: Der von Manchester City an Sunderland verliehene Verteidiger beteiligt sich nach einer Partynacht in Belgien an einer Schlägerei.

Der belgische Nationalspieler Jason Denayer hat am vergangenen Wochenende in seinem Heimatland für einen Skandal gesorgt.

Der von Manchester City an den FC Sunderland verliehene Innenverteidiger beteiligte sich nach einem Nachtclub-Besuch in Brüssel an einer Schlägerei.

Ein auf Twitter kursierendes Video belegt, wie Denayer einer von zwei am Boden raufenden Personen heftig gegen den Kopf trat. 

"Ich war auf dem Weg zu meinem Auto, als ich einen Freund schreien hörte", erklärte der 21-Jährige in der englischen Zeitung Daily Mail seine Tat: "Ich sah, dass mein Freund in Gefahr war und dass ich eingreifen musste." Er habe dann "instinktiv" reagiert.

Denayers Berater, Desse de Peter, sagte dem belgischen Blatt HLN: "Es ist wahr, dass er getreten hat, aber es war rein defensiv gedacht. Er rief zuvor 'Stopp', doch ohne einen Effekt. Seine Reaktionen war von Panik getrieben und um seinen Freund zu schützen."

Denayer war von seinem Klub für zwei Tage für eine Reise nach Belgien freigestellt worden. Wie es nach dem unschönen Ausgang dieser Party-Nacht für ihn - möglicherweise auch juristisch weitergeht - ist unklar. 

Sein Vertrag bei ManCity läuft noch bis 2020. Zuletzt bekundete der türkische Erstligist Galatasaray Istanbul Interesse an einer Leihe.

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