Mesut Özil kann sich frühere Frisuren selbst nicht erklären. Der Mittelfeldmann spricht auch über zwei Weltmeister-Kollegen und seine Zukunft bei Arsenal.

Mesut Özil lässt seine Zukunft beim FC Arsenal weiter offen. "Es gab Gespräche mit den Verantwortlichen von Arsenal. Aktuell konzentriere ich mich aber erst einmal auf die laufende Saison, genau wie die Verantwortlichen von Arsenal", sagte der Weltmeister in der Bild.

Er lobte zwar Arsene Wenger, schränkte aber dessen Bedeutung für ihn auch ein. "Ich habe immer gesagt, dass ich mich wohl bei Arsenal fühle: der Verein, die Fans, die Stadt – das passt hier alles. Arsene Wenger war auch einer der Hauptgründe, warum ich zu Arsenal gekommen bin", erklärte Özil: "Aber es wäre falsch zu sagen, dass meine Zukunft nur vom Trainer abhängt."

"Deutschland braucht Mario"

Özil äußerte sich auch zu zwei Weltmeister-Kollegen: Kevin Großkreutz und Mario Götze.

"Ich finde es sehr schade, dass Kevin mit dem Fußball aufgehört hat. Es ist ein ehrlicher, offener Typ. Ich habe ihn in der Nationalmannschaft als sehr professionell erlebt", urteilte Özil über Großkreutz nach dessen Aus beim VfB Stuttgart: "Ich weiß nicht aus erster Hand, was in Stuttgart vorgefallen ist. Aber gerade wir Sportler müssen uns unserer Vorbildfunktion bewusst sein."

Auch bei Götze leidet er mit: "Das ist sehr, sehr bitter. Er ist so talentiert, hat so viel erreicht und jetzt wirft ihn diese Krankheit zurück. Ich habe ihm geschrieben, dass ich hoffe, dass er schnell wieder zurückkommt. Dortmund braucht Mario, Deutschland braucht ihn."

Özil lacht über sich selbst

Mesut Özil fiel in jungen Jahren auch mit seinen Frisuren auf
Mesut Özil fiel in jungen Jahren auch mit seinen Frisuren auf © Getty Images

Der 28-Jährige erklärte auch, warum er über sich selbst lachen kann. Er wisse nicht, was er sich bei seinen früheren, teils wilden Frisuren, gedacht habe. "Bis heute bekomme ich Fotos bei WhatsApp geschickt. Ich muss selbst darüber lachen, aber es ist eben ein Teil von mir und gut so, wie es ist," sagte Özil.

Der Mittelfeldspieler verriet zudem eine Besonderheit aus der Arsenal-Kabine: "Wir haben ein Schuh-Verbot, müssen unsere Straßenschuhe vorne ausziehen und dann in Socken reinlaufen. Unser Trainer hat mal in Japan trainiert und hat diese Tradition mitgebracht. Im Winter kann das echt kalt werden."

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