Roberto Mancini und Pep Guardiola
Roberto Mancini (l.) war Vor-Vorgänger von Pep Guardiola (r.) bei Manchester City © dpa Picture-Alliance

Vor-Vorgänger Roberto Mancini ist von Pep Guardiolas Problemen bei Manchester City nicht überrascht. Schließlich habe der Katalane es vorher immer leicht gehabt.

Der ehemalige ManCity-Coach Roberto Mancini hat sich einen öffentlichen Seitenhieb gegen seinen Nach-Nachfolger Pep Guardiola geleistet.

"Er ist ein guter Trainer", sagte Mancini in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport, "aber er hat bei seinen bisherigen Stationen auch noch nie Schwierigkeiten gehabt".

In der aktuellen Saison habe Guardiola mehr Probleme - und dafür gebe es auch einen Grund:

"Bei Barcelona hatte er Messi, Iniesta und eine Mannschaft voller Phänomene, in einer Liga mit zwei Titelkandidaten und Real Madrid als einzigem Rivalen."

Mancini: FC Bayern "gewinnt immer"

Anschließend sei er zum FC Bayern gegangen, "der immer gewinnt".

Auf der Insel stelle sich die Situation nun etwas anders dar.

"In England ist es eine andere Geschichte, weil es sechs Mannschaften geben kann, die um den Titel kämpfen", erklärte Mancini.

Bei ManCity unkündbar

Bei Manchester City hat Guardiola in seinem ersten Jahr daher mit gehörigem Gegenwind zu kämpfen.

In der Champions League scheiterte sein Team an Borussia Dortmunds Viertelfinalgegner AS Monaco, in der Premier League belegen die Citizens Platz drei - und das trotz Transferausgaben von 213 Millionen Euro.

Nur noch im FA Cup hat der ambitionierte Klub die reelle Chance auf einen Titel.

Das Vertrauen des Hauptinvestors Mansour Bin Zayed Al Nahyan und Vorstandschefs Khaldoon Al Mubarak ist Guardiola dennoch weiter gewiss.

Auch weil Guardiola quasi unkündbar ist.

"So viel Zeit, Energie und Geld wurde in das Projekt Pep gesteckt, dass es im Falle seines Scheiterns überhaupt keinen Plan B gibt", wurde ein City-Insider im Daily Mirror zitiert.

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