Alexis Sanchez
Alexis Sanchez (r.) kann seine Auswechslung in Swansea offenbar nicht nachvollziehen © dpa Picture Alliance

Swansea - Arsenal

4:0 gewonnen - und trotzdem gibt es beim FC Arsenal Ärger. Und nicht zum ersten Mal ist Alexis Sanchez dafür verantwortlich.

Der Angreifer war mit seiner Auswechslung in der 79. Minute beim Schützenfest der Gunners bei Swansea City offensichtlich nicht einverstanden und reagierte mit einem Wutausbruch. Sechs Minuten zuvor hatte er noch zum Endstand getroffen.

Als Trainer Arsene Wenger ihn dann vom Feld nahm, verließ er dieses mit gesenktem Kopf. An der Seitenlinie angekommen zog Sanchez seine Handschuhe aus und trat sie mit dem rechten Fuß weg.

Anschließend ließ er sich auf der Ersatzbank nieder. Ein Betreuer der Londoner reichte ihm eine dicke Jacke, unter der er sich versteckte, immer noch griesgrämig dreinblickend. Teilweise stützte der Chilene den Kopf auf seine Knie und verfolgte die Schlussphase des Spiels nicht mehr.

Wenger nahm Brisanz aus der Szene. "Er schaut nie glücklich drein, wenn er ausgewechselt wird, weil er es liebt, zu spielen. (...) Ich denke, er hat es alles in allem gut gemacht heute, hat gut gearbeitet", sagte der Franzose nach dem Spiel.

Es war jedoch nicht das erste Mal, dass Sanchez seinen negativen Emotionen freien Lauf ließ. Bereits beim 3:3 der Gunners gegen Bournemouth fiel der 28-Jährige jüngst auf, als er sich mit Teamkollege Aaron Ramsey eine hitzige Diskussion geliefert und seine Handschuhe auf den Boden gefeuert hatte.

Hinter den Wutanfällen steckt womöglich Sanchez' ungeklärte Zukunft. Ebenso wie Mesut Özil pokert der Chilene mit Arsenal um einen neuen Vertrag.

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