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Mark Clattenburg hat ein herausragendes Jahr hinter sich © Getty Images

Der Weltklasse-Schiedsrichter kann sich eine Zukunft in China gut vorstellen und lobt die Möglichkeiten in Fernost. Wegen des Geldes würde er allerdings nicht wechseln.

Mark Clattenburg steht einem Wechsel in die chinesische Super League offen gegenüber.

"China arbeitet definitiv an der Entwicklung ihres Fußballs, wenn man sich die Neuzugänge und ihre Investitionen ansieht", sagte der Schiedsrichter zu The Associated Press.

"Wenn eine Möglichkeit besteht ... ich stehe bei der Premier League unter Vertrag, aber ich muss langfristig auf meine Karriere schauen. Wie lang kann ich noch Schiedsrichter sein? Ich habe zwölf Jahre in der Premier League verbracht, zwölf wundervolle Jahre."

Die chinesische Liga will wie berichtet den Top-Referee abwerben, um das Niveau der Unparteiischen in der heimischen Liga auf ein höheres Level zu hieven.

Clattenburg stellte jedoch klar, dass es kein Angebot gebe. "Falls sie mir eines machen, würde ich es mir anschauen. Im Moment genieße ich aber die Arbeit in der Premier League und für die UEFA."

Clattenburg wurde vor kurzem als bester Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet und pfiff 2016 die Finals der Europameisterschaft, der Champions League sowie des FA-Cups.

Allein wegen des Geldes würde der 41-Jährige jedoch nicht nach Fernost gehen.

"Es geht darum, etwas anderes zu erleben und vielleicht bei den Investitionen zu helfen. China wird eine Größe im Fußball werden. Wenn sie es ernst mit ihrer Liga meinen, brauchen sie die richtige Ausrichtung dafür. Das Schiedsrichterwesen ist ein großer Teil des Fußballs", erklärte Clattenburg.

Neben Clattenburg sollen künftig auch auf offizieller und administrativer Ebene Top-Kräfte aus Europa für China begeistert werden.

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