Zoff unter Südamerikanern: PSG-Kapitän Thiago Silva liegt mit Javier Pastore im Clinch © imago

Nach der Fehde zwischen Neymar und Edinson Cavani zoffen sich zwei weitere PSG-Stars. Der Streit offenbart einen Riss in der Mannschaft.

Trubel zählt bei Paris Saint-Germain inzwischen zum Geschäft. Und wenn es mal etwas ruhiger sein sollte um das Star-Ensemble, dann sorgen die Spieler selbst für Aufregung. 

Nach der Fehde zwischen Neymar und Edison Cavani verursacht jetzt ein neuer Team-Eklat Schlagzeilen. In den Hauptrollen: Kapitän Thiago Silva und Javier Pastore.

Der Argentinier kassierte einen Rüffel vom Spielführer, nachdem er und Cavani zu spät aus dem Weihnachtsurlaub kamen. "Sie haben etwas gemacht, das nicht gut für den Verein ist", schimpfte Silva. 

Bei dieser Kritik beließ es der Brasilianer jedoch nicht. Er unterstellte Pastore, PSG verlassen zu wollen. Es sei bereits "eine Einigung getroffen" worden, behauptete Silva. 

Dagegen setzte sich Pastore zu Wehr. "Ich habe noch nie mit Thiago Silva über mein Problem oder meine Zukunft gesprochen. (...) Er hat keine Ahnung von dem Problem, das ich hatte und weshalb ich zu spät zurückgekehrt bin", schrieb er bei Instagram. 

Weiterhin stellte der Mittelfeldspieler klar: "Das Letzte, was ich will, ist es, den Verein zu verlassen. Ich war immer loyal. Es ist nicht wahr, dass ich gehen möchte. Am liebsten würde ich hier meine Karriere beenden."

Silva gegen Pastore, Brasilien gegen Argentinien: Es ist das nächste südamerikanische Verbalduell zweier PSG-Stars.

In den vergangenen Wochen war mehrfach von einer Grüppchenbildung im Kader berichtet worden. Die Brasilianer Silva, Neymar und Dani Alves sollen sich mit den anderen Südamerikanern Pastore und Angel di Maria (beide Argentinien) und Cavani (Uruguay) überworfen haben. 

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