Julian Draxler wird beim Finale des Coupe de France böse umgegrätscht, hat aber Glück im Unglück. Ein Eigentor bringt den Sieg in der Nachspielzeit.

Weltmeister Julian Draxler hat mit Paris St. Germain den französischen Pokal gewonnen, dabei aber ordentlich einstecken müssen.

Nach 67 Minuten wurde der Weltmeister von Ismael Traore mit dem Stollen böse am Schienbein getroffen und wälzte sich mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden.

Für das Foul sah der Profi von SCO Angers die Gelbe Karte, Draxler wurde fünf Minuten später ausgewechselt. Allerdings hatte der Ex-Schalker dabei wohl Glück im Unglück, Draxler joggte ohne sichtbare Probleme zur Auswechselbank.

Der Vizemeister setzte sich im Finale gegen den krassen Außenseiter mit 1:0 (0:0) durch und machte den Cup-Hattrick perfekt. Mit dem insgesamt elften Pokalsieg ist PSG Rekordgewinner.

Für Draxler war es nach dem DFB-Pokalsieg 2011 mit Schalke 04 und dem Ligapokalgewinn Anfang April der dritte Klubtitel.

Emery erhält Vertrauen

Ein Eigentor von Issa Cissokho (90.+1) entschied im Stade de France erst in der Nachspielzeit das Spiel zugunsten des klaren Favoriten gegen den Tabellenzwölften der Ligue 1, der erstmals seit 60 Jahren wieder im Endspiel des Coupe de France stand.

Nationaltorwart Kevin Trapp saß auf der Bank.

PSG-Trainer Unai Emery wurde hinterher von Klub-Präsident Nasser Al-Khelaifi das Vertrauen ausgesprochen. "Sein Job ist zu 200 Prozent sicher", sagte er, "wir sind glücklich mit ihm, und er ist froh, bei uns zu sein. Wir werden auch kommende Saison zusammenarbeiten. Wichtig ist, dass wir am letzten Tag der Saison einen Titel errungen haben."

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