Javier Pastore und Edinson Cavani treffen spät für Paris in Niort. Julian Draxler wird ausgewechselt. In Marseille triumphiert Monaco in der Verlängerung.

Weltmeister Julian Draxler ist mit Paris St. Germain mit viel Mühe ins Viertelfinale des französischen Pokals eingezogen.

Beim Zweitligisten FC Chamois Niort gewann der Serienmeister durch Tore der eingewechselten Javier Pastore (78.) und Edinson Cavani (90.+4.) glanzlos mit 2:0 (0:0).

Ein Tor-Spektakel bekamen dagegen die Zuschauer in Marseille geboten. Olympique verlor gegen Tabellenführer AS Monaco erst nach einer dramatischen Verlängerung mit 3:4.

Marseille gleicht dreimal aus

Das Team aus dem Fürstentum ging dreimal in Führung - zweimal in der regulären Spielzeit und einmal in der Verlängerung. Doch angeführt von Rückkehrer Dimitri Payet, der den Ausgleich zum 1:1 erzielte, kamen die Gastgeber immer wieder zurück.

Selbst Monacos Führung zum 3:2 von Benjamin Mendy in der 104. Minute konterte Marseille mit dem zweiten Tor von Remy Cabella (111.)   

Erst nachdem die Gäste durch Thomas Lemar (113.) zum vierten Mal in Führung gingen, konnte Olympique nicht mehr ausgleichen. 

Schlammschlacht in Niort

Im Spiel bei Niort gönnte PSG-Coach Unai Emery einigen Stammspielern eine Pause, auch der ehemalige Frankfurter Torhüter Kevin Trapp saß auf der Bank.

Das hätte sich beim Underdog fast gerächt. Erst die beiden Joker Pastore und Cavani erlösten in einer wahren Schlammschlacht auf aufgeweichtem Boden den Favoriten, der eine Woche vor dem Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale beim FC Barcelona (Hinspiel 4:0) über weite Strecken nicht überzeugte.

Draxler wurde nach 81 Minuten ausgewechselt.

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