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Barcas Ex-Präsident Sandro Rosell hat juristischen Ärger © Getty Images

Im Rahmen einer Polizeiaktion wird Sandro Rosell vorläufig festgenommen. Der ehemalige Barca-Präsident steht in Verdacht, Geldwäsche betrieben zu haben.

Der ehemalige Präsident des FC Barcelona, Sandro Rosell, ist am Dienstag wegen des Verdachts auf Geldwäsche im Zusammenhang mit Bildrechten der brasilianischen Nationalmannschaft vorläufig festgenommen worden. Das teilte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP mit.

Die Operation wurde hauptsächlich in der Region Katalonien durchgeführt, und "vier bis fünf Personen wurden in Gewahrsam genommen, darunter der Ex-Barça-Präsident und seine Frau", fügte der Polizeisprecher hinzu.

Der Spanier war Manager des Sportartikelherstellers Nike in Brasilien und betreute den Ausrüstervertrag der Seleção, bevor er 2010 das Präsidentenamt bei Barcelona übernahm.

Rosell war bis 2014 Präsident, ehe er zurücktrat, nachdem Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung im Rahmen des Transfers von Superstar Neymar gegen ihn eingeleitet worden waren.

Das Verfahren wurde allerdings später nach einem Übereinkommen mit den Staatsanwälten eingestellt.

Der 53-Jährige wird dennoch parallel wegen Betrugs und Korruption von der brasilianischen Investment-Firma DIS verklagt. DIS besaß zum Zeitpunkt von Neymars Wechsel 40 Prozent seiner Sportrechte.

Das Unternehmen behauptet, dass es um seinen wahren Anteil gebracht wurde, weil die tatsächliche Höhe der Transfersumme von Barcelona, dem abgebenden Verein FC Santos und Neymars Familie verschleiert worden sein soll.

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