Real Madrid CF v Rayo Vallecano de Madrid - La Liga
Cristiano Ronaldo wehrt sich gegen seine Kritiker © Getty Images

Cristiano Ronaldo fühlt sich völlig falsch dargestellt. Er wehrt sich gegen die Anfeindungen seiner Kritiker und beschwert sich über sein "Verbrecher"-Image.

Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo hat nach dem Gewinn der spanischen Meisterschaft in einem verbalen Rundumschlag mit seinen Kritikern abgerechnet.

"Die Menschen reden über mich und sie wissen einen Sch***dreck", sagte der Portugiese der Marca nach dem letzten Spiel in der Primera Division: "Sie reden über mich, als ob ich ein Verbrecher wäre."

Er könne nicht fernsehen, weil so häufig negativ über ihn berichtet werde, sowohl auf dem Fußball-Platz als auch daneben. Zumindest sportliche Kritik lasse ihn jedoch kalt: "Ich weiß, dass die Zahlen sie zum Schweigen bringen werden."

"Bin nicht der Teufel"

Menschen hätten immer "zwei Steine in ihren Händen, wenn ich spreche. Ich bin kein Heiliger, aber ich bin auch nicht der Teufel – wie viele Menschen behaupten. "

Mit seiner Abrechnung reagierte Ronaldo offenbar auf eine Szene aus dem vorletzten Saisonspiel und ihre Folgen. Gegen Celta Vigo hatte der 32-Jährige seinem Gegenspieler Gustavo Cabral mit eindeutigen Gesten unterstellt, für seine harte Spielweise von einem anderen Klub Geld angenommen zu haben.

Er wolle nicht mit Verbrechern über einen Kamm geschert werden, weil er eine Familie habe.

Steuerfall Ronaldo

Der Rundumschlag könnte neben dem Vorfall im Vigo-Spiel aber auch mit einer Meldung von El Confidential zu tun haben.  Das sapanische Nachrichtenportal hatte vor kurzem vermeldet, dass die Staatsanwaltschaft demnächst Ermittlungen im Steuerfall Ronaldo aufnehmen werde.

Gegenstand der Untersuchungen ist angeblich ein zweistelliger Millionenbetrag, den Ronaldo durch Werbeeinnahmen im Zeitraum zwischen 2009 und 2011 verdiente. Die Millionen sollen um die ganze Welt gelenkt worden sein. 

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