View of the entrance to Real Madrid's ho
Auf der Geschäftsstelle von Real Madrid gab es am Freitag Terroralarm © Getty Images

Ein verdächtiges Paket löst am Freitagabend Terroralarm auf der Geschäftsstelle von Real Madrid aus. Entwarung gibt es erst nach mehreren Stunden.

Ein verdächtiges Päckchen hat auf der Geschäftsstelle des spanischen Rekordmeisters Real Madrid Alarm ausgelöst. Nachdem Mitarbeitern in der Post ein an Real-Präsident Florentino Pérez adressiertes kleines Paket aufgefallen war, aus dem ein nicht definierbares weißes Pulver rieselte, wurden am Freitag sofort die Sicherheitskräfte in Person von Anti-Terror-Abwehrexperten und der Polizei verständigt.

Biochemie-Abwehr-Experten in schweren Schutzanzügen untersuchten anschließend stundenlang in den Räumlichkeiten des Estadio Santiago Bernabeu die ominöse Sendung. Am späten Abend gaben die Einsatzkräfte Entwarnung und teilten mit, dass es sich nicht um eine gefährliche Substanz handle.

Die Experten hatten befürchtet, dass es sich um eine ähnlich gefährliche Substanz handeln könnte, wie sie im Jahr 2001 einige Tage nach den 11. September in den USA versendet worden war.

Damals waren Briefe mit lebensgefährlichen Milzbranderregern an Politiker und Nachrichtensender verschickt worden. Fünf Personen, die damals mit dem Pulver in Kontakt kamen, verstarben. Insgesamt erlitten 22 Menschen eine Milzbrand-Infektion.

Nach Angaben spanischer Medien stammt der Absender des Päckchens aus Italien. Real war am Dienstagabend durch ein 3:1 beim SSC Neapel in das Viertelfinale der Champions League eingezogen. 

Weiterlesen