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Verteidiger Fabio Coentrao von Real Madrid hat bei seinem Führerschein getrickst © Getty Images

Ein Profi von Real Madrid hatte Probleme, die Theorieprüfung für den Führerschein zu bestehen - und kaufte sich offenbar kurzerhand einen Helfer ein.

Bei der Führerscheinprüfung hat ja so mancher Fahranfänger seine Probleme, der eine oder andere muss den Theorietest wiederholen.

Star-Kicker Fabio Coentrao von Real Madrid wollte diese Schmach nicht erleben und hat sich für die Theorieprüfung unerlaubte Hilfe geholt, wie er jetzt vor Gericht zugeben musste.

Die portugiesische Sportzeitung O Jogo berichtet, wie Coentrao bei seinem Test geschummelt hat: Demnach bezahlte der Portugiese 2012 einem Helfer rund 4.000 Euro, um ihm per Handzeichen die richtigen Antworten im Test zu signalisieren.

Der Clou: Coentrao absolvierte die Prüfung nicht vor Ort, sondern per Videochat an einem Computer. Dadurch konnte sein Helfer von hinter dem Bildschirm eingreifen, wenn der Fußballprofi nicht weiter wusste.

Strafe für Coentrao fällt niedrig aus

Coentrao war 2011 aus seinem Heimatland von Benfica ins Nachbarland Spanien zu Real gewechselt und gab als Erklärung für die Mauschelei an, es sei wegen der Sprachschwierigkeiten und Terminstress durch das Training schwierig gewesen, den Führerschein bei einer normalen Fahrschule zu machen.

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Deshalb habe er sich eine Einrichtung gesucht, in der er den Test per Videochat absolvieren konnte. Wie Coentrao zugab, half ihm dabei dann einer der Prüfer mit Gesten bei den Antworten.

Für sein Vergehen wurde der 29-Jährige jetzt auch durch ein Gericht in Portugal bestraft - allerdings nicht mit dem Entzug des Führerscheins. 

Stattdessen muss der Portugiese als Strafe lediglich rund 3.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation in Braga zahlen.

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