Sebastian Giovinco (r.) lehnte 2015 ein Angebot des FC Barcelona ab © Getty Images

Sebastian Giovinco wechselte 2015 zum FC Toronto nach Kanada, obwohl er auch beim FC Barcelona hätte unterschreiben können. Jetzt erklärt er seine Absage - kurios.

Major League Soccer statt Primera Division und Champions League: Sebastian Giovinco hätte 2015 beim FC Barcelona anheuern können, entschloss sich aber im Alter von 28 Jahren für ein Engagement in der US-amerikanischen Profi-Liga.

Seinen viel diskutierten Wechsel von Juventus Turin zum FC Toronto nach Kanada kann er rückblickend aber als richtigen Schritt bezeichnen. Reue, einem der größten Klubs der Welt abgesagt zu haben, verspürt er keineswegs.

"Es ist wahr, dass Barca mich wollte, aber seien wir ehrlich: Ich wäre dort nur ein Balljunge gewesen. Messi, Neymar und Suarez könnten auch nur mit einem Fuß spielen und ich würde dort nicht zum Einsatz kommen. Das hätte keinen Sinn gemacht", sagte Giovinco der spanischen Sportzeitung AS.

Ein Verbleib in Europa, insbesondere in Italien, sei für ihn ohnehin nicht infrage gekommen. "Es gibt kein stärkeres italienisches Team als Juve. Ich dachte nie daran, innerhalb der Serie A zu wechseln", gab der heute 30-Jährige zu verstehen.

Er fühle sich in Toronto "sehr wohl", könne sich jedoch vorstellen, auch noch einmal ans andere Ende der Welt zu wechseln: nach Asien. "China ist vielleicht eine Option. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt", meinte Giovinco.

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