Weil dem FC Barcelona beim Auswärtsspiel gegen Betis Sevilla ein klarer Treffer aberkannt wird, wollen die Spanier wohl zur nächsten Saison den Videobeweis einführen.

Im Gegensatz zu den vier anderen Top-Ligen aus Deutschland, England, Italien und Frankreich hat die spanische Primera Division vor der Saison bewusst auf die Einführung der Torlinientechnik verzichtet.

Dieser Entschluss hat den FC Barcelona am vergangenen Wochenende um einen Sieg gebracht. Beim Duell mit Betis Sevilla wurde dem Meister ein klares Tor in der 76. Minute verwehrt.

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Eine bittere Fehlentscheidung, denn die Katalanen kamen gegen die Andalusier nur zu einem 1:1 (0:0) und mussten so einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Titel einstecken. Spitzenreiter Real Madrid konnte mit einem 3:0 (1:0) gegen Real Sociedad auf vier Punkte davonziehen.

Wie der Radiosender Cadena Cope nun berichtet, bleibt der Fauxpas des Unparteiischen Jose Hernandez Hernandez keineswegs ohne Konsequenzen.

Demnach will die spanische Liga zur nächsten Saison allerdings nicht die Torlinientechnologie einführen, sondern den Videobeweis. Dieser war erstmals bei der Klub-Weltmeisterschaft im vergangenen Dezember in Japan angewandt worden. 

"Ich bleibe dabei, was ich immer sage: Schiedsrichter brauchen Hilfe. Durch Technik wie Kameras oder was immer sie brauchen", sagte Barcas Trainer Luis Enrique nach dem Remis in Sevilla. 

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