Freude bei den Königlichen: Trainer Zinedine Zidane (l.) und Präsident Florentino Perez dürfen im Sommer wieder Neuzugänge präsentieren © Getty Images

Real Madrid muss nur in der anstehenden Winter-Transferperiode auf Neuzugänge verzichten. Der CAS reduziert die von der FIFA verhängte Transfersperre um eine Periode.

Der spanische Rekordmeister Real Madrid kann im kommenden Sommer auf Shoppingtour gehen.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat am Dienstag die vom Fußball-Weltverband FIFA ausgesprochene Transfersperre gegen die Königlichen auf eine Periode reduziert. Damit darf Real nur im Januar keine neuen Kicker für den Spielbetrieb melden.

Ursprünglich galt die FIFA-Sperre für zwei Transferperioden, also auch im Sommer 2017. Real sollte damit für Verstöße gegen die Wechselbestimmungen für minderjährige Fußballer bestraft werden.

 

Damit trug der CAS dem Einspruch aus Madrid teilweise Rechnung. Das Gericht reduzierte außerdem die Geldstrafe gegen den Klub von Weltfußballer Cristiano Ronaldo von 360.000 auf 240.000 Schweizer Franken. Real hatte um die Aufhebung der Sanktionen nachgesucht.

Der CAS sei in Person des mit dem Fall beauftragten Richters Michele Bernasconi (Schweiz) zur Auffassung gelangt, dass Real nicht in dem von der FIFA behaupteten Ausmaß schuldig sei, hieß es in der Urteilsbegründung.

Deshalb habe die Sperre reduziert werden müssen. Real begrüßte die Entscheidung, bedauerte in einer Stellungnahme jedoch, dass der CAS "nicht den Mut hatte", das Urteil "vollständig aufzuheben".

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