Einige Fans des FC St. Gallen sorgten beim Spiel in Luzern für Ärger

Ein Schweizer Fan wird zu einer Haftstrafe verurteilt und muss ordentlich blechen. Er hatte einen anderen Zuschauer mit einem Feuerwerkskörper schwer verletzt.

Ein Fan des Schweizer Erstligisten FC St. Gallen ist nach dem Wurf eines Feuerwerkskörpers in einem Stadion zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. 

Durch das explosive Wurfgeschoss wurde ein anderer Zuschauer beim dem Spiel im Februar 2016 beim FC Luzern verletzt, er erlitt einen irreversiblen Hörschaden. Das Schweizer Bundesstrafgericht wertete den Feuerwerkskörper, einen so genannten Kreiselblitz, als Sprengstoff.

Der verurteilte Fan hatte auch zwei Rauchtöpfe auf das Spielfeld geworfen, die aber nicht als Sprengstoff eingestuft wurden. 

Die Haftstrafe für den mittlerweile 24 Jahre alten Mann wurde zur Hälfte zur Bewährung ausgesetzt, er muss also für lediglich 18 Monate hinter Gitter. Allerdings wurde gegen ihn zusätzlich eine Geldstrafe von insgesamt 9.700 Schweizer Franken (8450 Euro) ausgesprochen.

Dem zu Schaden gekommenen Zuschauer muss er zudem eine Summe von 12.000 Franken (10.450 Euro) bezahlen. 

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