Champions For Charity 2017
Lukas Podolski wechselt zu Vissel Kobe nach Japan © Getty Images

In wenigen Tagen beginnt für Lukas Podolski das Abenteuer Japan. Der 32-Jährige blickt voller Vorfreude auf das neue Kapitel seiner Karriere.

Weltmeister Lukas Podolski freut sich auf das Abenteuer Japan und fiebert seiner neuen Aufgabe beim J-League-Klub Vissel Kobe entgegen.

"Es kribbelt schon sehr, weil ich endlich wieder Fußball spielen will. Aber eines ist klar: Ich will da nicht nur zweieinhalb Jahre hinkommen und die Zeit absitzen. Es ist nicht nur entscheidend, dass ich Meister oder Torschützenkönig werde - ich will die Kultur kennenlernen, mich auf das Leben einlassen", sagte der 32-Jährige wenige Tage vor seiner Abreise ins Land der aufgehenden Sonne im Interview mit dem Express.

Podolski will Sprachkenntnisse erweitern

Zudem wolle er so schnell wie möglich Japanisch lernen: "Ich will ein paar Wörter und Sätze sprechen können, dafür Unterricht nehmen. Ich habe in Istanbul ja auch etwas türkisch gelernt", sagte der 130-malige Nationalspieler, der zuletzt bei Galatasary Istanbul unter Vertrag gestanden hat und nach eigenen Angaben auch einige Angebote aus China vorliegen hatte.

Generell sei er neugierig auf seine neue Wahlheimat: "Vom Leben in Japan lasse ich mich überraschen. Ich habe schon viel von der Welt gesehen und bin überall zurechtgekommen."

Podolski visiert Champions League an

Mit seinem neuen Klub verfolgt Podolski, der am 29. Juli sein erstes Spiel für Kobe bestreiten will, ein klares Ziel: "Kobe ist richtig gut in die Saison gestartet, hat jetzt einen Durchhänger und steht auf dem elften Platz. Unser Ziel ist es in diesem oder im nächsten Jahr unter die ersten Drei zu kommen, um uns für die asiatische Champions League zu qualifizieren."

Podolski wird in den nächsten Tagen in Japan erwartet, am Samstag soll der frühere Köln- und Bayern-Profi bei seinem neuen Klub ins Training einsteigen. Der frühere Kölner und Münchner Profi hat in Kobe einen Zweieinhalbjahresvertrag unterschrieben, der ihm umgerechnet insgesamt rund 20 Millionen Euro einbringen soll.

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