Beim International Champions Cup geht Real Madrid gegen Manchester City baden. Zinedine Zidane, Trainer der Königlichen, verteidigt sein Team aber gegen Kritik.

Manchester City präsentiert sich beim International Champions Cup in beeindruckender Frühform. Das Team von Trainer Pep Guardiola ließ Real Madrid in Los Angeles beim 4:1-Sieg keine Chance.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit erzielten Nicolas Otamendi, Raheem Sterling, John Stones und Brahim Diaz nach der Pause die Tore für die "Citizens".

Den "Königlichen" gelang durch Oscar in der letzten Minute lediglich noch der Ehrentreffer.

"Dass das klar ist: Mit der Niederlage bin ich nicht zufrieden", sagte Real-Trainer Zinedine Zidane nach der Partie. "Aber wir haben nicht schlecht gespielt. City hat in den wichtigen Momenten etwas besser gespielt als wir. Aber wir sind in der Vorbereitung."

"Niederlage ist unwichtig"

Auch Marcelo beschwichtigte: "Wir haben versucht, den Ball in unseren Reihen zu halten. Die Niederlage ist zwar unschön, aber gleichzeitig ist sie unwichtig", sagte der Außenverteidiger der Königlichen.

City-Coach Pep Guardiola wollte den Sieg ebenfalls nicht überbewerten. "Das Ergebnis ist unwichtig, es gibt uns aber Vertrauen für die weitere Vorbereitung."

Und weiter: "Es ist schwer, Real den Ball abzunehmen. Es ist ein Wunder, wenn sie den Ball verlieren. Wir haben eine große Leistung gezeigt gegen Spieler von der Qualität von Isco, Modric, Casemiro oder Kovacic."

Bei ManCity wurde Leroy Sane in der 80. Minute eingewechselt.

Zuvor hatte der FC Barcelona den englischen Rekordmeister Manchester United mit 1:0 besiegt.

Neymar trifft für Barcelona

Das Goldene Tor erzielte Superstar Neymar in der 31. Minute. Der Brasilianer, der von Paris Saint-Germain heftig umworben wird, sorgte mit seinem sehenswerten Treffer aus der Drehung für das Highlight des Spiels.

Barca war über weite Strecken das dominante Team, verpasste es aber, die Führung auszubauen.

Denn bei United überzeugten beide Torhüter – David de Gea in der ersten Halbzeit und Sergio Romero in der zweiten Hälfte. Der neue Stürmerstar Romelu Lukaku blieb dagegen hinter den Erwartungen zurück.

Wesentlich torreicher verlief das Spiel zwischen Juventus und PSG, das der italienische Rekordmeister mit 3:2 gewann.

Herausragender Akteur war Juves Mittelfeldspieler Claudio Marchisio mit zwei Treffern. Die Führung für die Alte Dame erzielte jedoch Gonzalo Higuain kurz vor der Pause.

Goncalo Guedes und Javier Pastore trafen für Paris.

Für die Entscheidung sorgte Marchisio eine Minute vor Schluss mit einem verwandelten Elfmeter, nachdem er bereits das zwischenzeitliche 2:1 für Juve erzielte.

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