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Raheem Sterling von Manchester City versucht in dieser Szene sich einen Vorteil zu verschaffen © Getty Images

Der englische Fußball-Verband will mit einer Regeländerung der Schwalben-Flut vorbeugen. Zukünftig kann ein Verstoß später noch geahndet werden.

Der englische Fußball-Verband (FA) geht künftig verstärkt gegen Schwalben und andere Täuschungsversuche vor. Wie die FA am Donnerstag mitteilte, hat sie dafür eine Regeländerung erwirkt, die ab der kommenden Saison greift. Fortan können im Spiel nicht geahndete Schwalben im Nachhinein bestraft werden.

Bei klaren Beweisen, dass der Schiedsrichter getäuscht wurde und fälschlicherweise auf Elfmeter oder Platzverweis entscheidet, kann die FA im Nachhinein mit ihrem "Fast Track"-System reagieren.

Ein Gremium aus einem ehemaligen Schiedsrichter, einem Ex-Spieler und einem ehemaligen Trainer wird die betreffende Szene dann unabhängig voneinander analysieren und die FA darüber informieren, ob es von einer "erfolgreichen Täuschung eines Match-Offiziellen" ausgeht. Nur bei einstimmiger Meinung kann der Verband den beschuldigten Spieler bestrafen.

Bereits seit der Saison 2004/05 kann die FA mittels ihres "Fast Track"-Systems im Nachhinein bei Regelverstößen vorgehen, die eine Rote Karte zur Folge gehabt hätten, vom Schiedsrichter aber nicht gesehen worden sind. In diesem Fall ist eine Zwei-Spiele-Sperre die Folge, bei Schwalben soll es eine "härtere Strafe" geben.

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