Martin Odegaard gab am Samstag sein Debüt für Heerenveen
Martin Odegaard gab am Samstag sein Debüt für Heerenveen © Getty Images

Martin Odegaard wehrt sich dagegen, die Leihe zu Heerenveen als Abstieg zu sehen, bremst aber die Erwartungen. Bei Real Madrid hat er noch einiges vor.

Martin Odegaard wagt beim SC Heerenveen einen neuen Anlauf. Das norwegische Supertalent wechselt auf Leihbasis für eineinhalb Jahre von Real Madrid in die Provinz.

Von einem Abstieg will der 18-Jährige aber nichts wissen. "So sehe ich das überhaupt nicht", sagte Odegaard in der Sport Bild. Statt für die Reserve von Real zu spielen, "habe ich Chancen auf Einsätze in der niederländischen ersten Liga". Deswegen sei der Wechsel "ein Schritt nach oben".

Dass spanische Medien von einem Karriere-Absturz sprechen, bezeichnete er als "verrückt". Denn der Mittelfeldspieler findet die Erwartungen an ihn zu hoch: "Ich bin kein Wunderkind."

Odegaard erklärte auch erneut, warum er 2015 von Stromsgodset zu Real wechselte und nicht zum FC Bayern. "Es war keine Entscheidung gegen Bayern, sondern für Real", so Odegaard: "Ich war mit meinem Vater an der Säbener Straße in München und habe mir dort alles angeschaut. Das war schon beeindruckend, und die Bayern haben sich sehr bemüht."

Das Gesamtpaket habe allerdings den Ausschlag für Madrid gegeben. Dort will er nach seiner Leihe auch wieder angriffen. "Meine Zeit bei Real Madrid ist noch nicht zu Ende. Ich freue mich auf Madrid und bin dort noch nicht fertig", sagte Odegaard.

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