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Fussball international

Neben der deutschen Bundesliga spielen andere Ligen ebenso ihren Meister aus. Spanien hat die Primera Division, genannt "La Liga", in Italien gibt es die Serie A, englische Fans besuchen die Premier League und die französische Liga heißt Ligue 1.

In jeder der Spielklassen wird nach dem Prinzip "Jeder gegen Jeden" gespielt. Für einen Sieg gibt es drei Punkte und für ein Unentschieden einen Punkt. Die Saison erstreckt sich meist von August bis Mai und ist in Hin- und Rückrunde aufgeteilt.

Der Internationale Fußball in Europa im Überblick:

Premier League

Die höchste Spielklasse in England heißt Premier League und ist das Aushängeschild des internationalen Fußballs in Europa. Die Premier League existiert seit 1992. Fußball wird auf der Insel aber schon seit 1888 im Ligensystem betrieben.

Nach Problemen mit Hooligans, wirtschaftlichen Schwierigkeiten und maroden Stadien wurde 104 Jahre später die Premier League ins Leben gerufen. Im ersten Spiel schlug Sheffield United Manchester United mit 2:1. Die "Red Devils" holten trotzdem den ersten Meistertitel der Premier League.

Seit 1995 spielen statt 22 Mannschaften nur noch 20 in der Premier League. Die besten vier Klubs daraus qualifizieren sich für die Champions League, Platz fünf und sechs sind für UEFA Europa League teilnahmeberechtigt. Bei einer bestimmten Konstellation im FA Cup, dem englischen Pokalwettbewerb, kann sich auch der Tabellensiebte der Premier League für die UEFA Europa League qualifizieren. Die schwächsten drei Teams müssen den Gang in die zweite Liga antreten.

Der Rekordmeister ist mit 13 Titeln seit 1992 Manchester United. Ein bemerkenswerter Lauf gelang dem FC Arsenal in der Saison 03/04, als sie kein Spiel verloren. Das damalige Team erlangte den Namen "The Invincibles". Dem FC Chelsea gelangen in der Saison 09/10 103 Tore. Fünf Jahre davor holten die "Blues" der meisten Punkte in einer Saison mit 93 Zählern. Derby County hält in beiden Kategorien den Negativrekord. Im Jahr 2007/08 schossen die "Rams" 20 Tore und holten zwölf Punkte.

Primera Division

Die beste spanische Liga heißt La Liga oder Primera Division. Mit Real Madrid und dem FC Barcelona spielen zwei der besten Klubs in "La Liga". Seit der Saison 1928/29 wird unter dem Namen Primera Division gespielt, die Bezeichnung La Liga gilt erst seit 2016, hat die Bezeichnung Primera Division mittlerweile überholt, aber noch nicht verdrängt.

Vor 1928 war der spanische Fußball in viele verschiedene Ligen gesplittet. Das Baskenland und Katalonien bestimmten das Geschehen. Das erste Duell in der Primera Division entschied Espanyol Barcelona gegen Real Union Irun mit 3:2 für sich.

20 Mannschaften spielen in La Liga. Wie in England schaffen die Top vier den Sprung in die Königsklasse. Die zwei Teams danach und der Siebte bei entsprechender Konstellation im nationalen Pokal, der Copa Del Rey, spielen in der kommenden Saison in der Europa League. Platz 18, 19, 20 treten den Gang in die zweite Liga an.

Real Madrid ist mit Abstand Rekordmeister. Die Königlichen durften den Pokal 32-mal in die Luft stemmen. Barcelona folgt mit 24 Titeln. Diese beiden Teams haben mit Cristiano Ronaldo, Lionel Messi, Neymar und Luis Suarez die besten Fußballer der Welt in ihren Reihen.

Diese Superstars sind auch ein Grund dafür, warum Real Madrid in der Saison 2011/12 einzigartige 121 Tore erzielte. Im gleichen Jahr holte der mehrmalige Champions-League-Sieger 100 Punkte. Diese Rekordmarke muss sich Real aber mit dem FC Barcelona teilen. Sporting Gijon hingegen schaffte mit 13 Punkten die geringste Punktzahl, während Logrones mit 15 Toren in einer Saison diesen Negativrekord hält.

Serie A

Die Serie A hat den Glanz vergangener Tage zwar etwas verloren, zählt aber dennoch zu den Top-Ligen des europäischen Fußballs. Die dominierende Mannschaft in Italien ist Juventus Turin. Seit 1929 wird die Liga ausgetragen.

Der mit diesem Jahr eingeführte Spielmodus ermöglichte allen teilnehmenden Mannschaften die Chance auf den Titel, nicht nur wie bisher einzig den Regionalsiegern. Um den Fußball der italienischen Nationalmannschaft zu verbessern, wurde von 1966 bis 1980 eine Ausländersperre für die Serie A verhängt.

20 Teams kämpfen aktuell in der Serie A um den "Scudetto", wie der Titel genannt wird.  Die drei Top-Platzierten sind für die Champions League teilnahmeberechtigt. Platz vier und fünf qualifizieren sich für die UEFA Europa League. Wie üblich steigen die letzten drei Teams in die Serie B ab.

Rekordmeister mit 32 Titeln ist Juventus FC aus Turin. Die "Alte Dame" ist ebenso das torgefährlichste Team der Ligageschichte.

Ligue 1

Die französische Ligue 1 existiert seit 1932, die seit ihrer Gründung als Profiliga firmierte. Momentan wird die Liga von Paris Saint-Germain und AS Monaco, die durch Investoren unterstützt werden, dominiert.

In die Königsklasse ziehen die besten Drei ein, während der Viertplatzierte an der UEFA Europa League teilnehmen darf. Zehn Meistertitel reichen dem AS St. Etienne, um sich Rekordmeister nennen zu dürfen. Zwischen 2002 und 2008 gewann Olympique Lyon die Ligue 1 als Serienmeister.